Aus der Givebox und dem Fairteiler an der Esslinger Friedenskirchen kann sich jeder holen, was andere übrig haben. Aus diesem nachhaltigen Umschlagplatz ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt geworden.
Angefangen hat alles mit Dingen, die andere loswerden möchten. Wie ein Magnet, der viele unterschiedliche Menschen anzieht, wirke die Givebox vor der Esslinger Friedenskirche, sagt Beate Latendorf, die in der evangelisch-methodistischen Gemeinde für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Jeder kann in diese Box Bücher, Geschirr, Spielsachen oder andere nützliche Dinge legen, die er selbst nicht mehr braucht, die aber zu schade zum Wegschmeißen sind. Die Kiste wurde bei einem Projekt im Esslinger Kulturzentrum Komma gezimmert, zur Einweihung 2014 kam sogar der damalige Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). Wer etwas haben möchte, greift einfach zu. Das gilt genauso für den Fairteiler, in diesem Fall ein grüner Holzschrank, in den ehrenamtliche Foodsharer die vor der Vernichtung geretteten Lebensmittel legen.
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