Klimakrisen, wie sie der Roman „Tomorrow Land“ in der Zukunft inszeniert, sind schon jetzt zu erleben: wasserlose Isar im Sommer 2024. Foto: IMAGO/Wolfilser

Antonia Michaelis und Peer Martin malen in „Tomorrow Land“ aus, wie aktuelle Entwicklungen in einen totalitären Staat und zum Klimakollaps führen. Ein Jugendbuch mit Triggerwarnungen.

Wie sieht es im Jahr 2084 aus, wenn aktuell schon beklemmende Entwicklungen ungebremst ihren Lauf nehmen? Die Jugendbuchautoren Antonia Michaelis und Peer Martin schildern in „Tomorrow Land“ beklemmend das Leben in einem von Klimakatastrophen und staatlicher Kontrolle gepeinigten Umfeld. Das Jahr, in dem der Roman spielt, ist bewusst gesetzt. Der Überwachungsstaat, den das Autorenduo ausmalt, erinnert in vielem an George Orwells „1984“. Der Titel „2084“ wäre für das Gemeinschaftswerk durchaus passend gewesen; doch die Zahl schmückt bereits Bücher von Jostein Gaarder, Boualem Sansal und anderen.

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