Timo Zocher von der SG Esslingen (links) und EZ-Sportchef Sigor Paesler bei der Auslosung im weihnachtlich geschmückten Foyer der Redaktion. Foto: Jakob de Santis - Jakob de Santis

Der TSV Neuhausen und der TSV Deizisau begegnen sich in der Gruppe 3. Der TV Plochingen muss sich gegen zwei starke Württembergligisten durchsetzen.

EsslingenDie Gruppe 3 mit Neuhausen und Deizisau ist die stärkste“, sagte Timo Zocher. Der Handballer der SG Esslingen konnte mit seinem Werk zufrieden sein. Er hat bei der Auslosung zum 26. EZ-Pokal vom 4. bis 6. Januar 2020 in der Esslinger Neckarsporthalle interessante Paarungen gezogen, die spannende Duelle versprechen. 14 Mannschaften kämpfen bei der Traditionsveranstaltung, die von Toto-Lotto und der Volksbank Esslingen unterstützt wird, in zwei Vierer- und zwei Dreiergruppen ums Weiterkommen und am Ende den Turniersieg.

Auch Bianka Zocher, die Frau des im vergangenen Mai verstorbenen SGE-Vorsitzenden Jürgen Zocher, war mit der Auslosung zufrieden. Sie hatte ihren Sohn dazu in die EZ-Redaktion begleitet. „Auch die Gruppe 2 hat es in sich“, erklärte sie. Dort bekommt es Drittligist TV Plochingen mit den starken Württembergligisten TSV Wolfschlugen und SKV Unterensingen zu tun. Wolfschlugen und Unterensingen waren sich erst am vergangenen Freitag im Ligaderby begegnet, mit dem klar besseren 33:20-Ende für die Wolfschlugener.

Ausgeglichene Gruppe 4

Aber auch Bianka Zocher findet die Gruppe 3 spannend, nicht nur, weil dort Titelverteidiger TSV Neuhausen und Rekordsieger TSV Deizisau aufeinandertreffen. „Man darf auch den TSV Denkendorf als starken Landesligaaufsteiger nicht unterschätzen“, sagte sie und fügte hinzu: „Was im Pokal möglich ist, hat man ja kürzlich bei der ganz knappen Niederlage des TVB Stuttgart im DHB-Pokal gegen den THW Kiel gesehen.“

Am ausgeglichensten dürfte die Gruppe 4 sein. Die Landesliga-Spitzenteams TV Reichenbach und Team Esslingen werden den Württembergligisten SG Hegensberg/Liebersbronn und HSG Ostfildern die Viertelfinalplätze jedenfalls gewaltig streitig machen. Die SG und die HSG haben sich ebenfalls erst kürzlich in der Liga getroffen. Die Ostfilderner, die einen Nachfolger für den beurlaubten Trainer Frank Ziehfreund suchen, gewannen das spannende Duell knapp mit 30:28.

Auch diesmal gibt es eine Gruppe mit unterklassigen Teams. Zu den Bezirksligisten TV Altbach, der nach einigen Jahren Abstinenz ein EZ-Pokal-Comeback gibt, und HSG Ebersbach/Bünzwangen kommt die SG Esslingen und es wurde noch die SG Schorndorf aus der Landesliga-Staffel 1 dazugelost. „Als Kreisliga-B-Mannschaft wird es für uns natürlich schwer“, sagte Timo Zocher, auch wenn der Absteiger in der Liga ganz vorne steht. Die SG-Spieler sind gleich doppelt gefordert: Neben den Spielen haben sie auch Arbeitsdienste zu verrichten, denn die Esslinger sind in diesem Jahr der Ausrichter des EZ-Pokals. Ein besonderes Spiel steht in der Gruppe 1 Michael Abele bevor: Der Schorndorfer Trainer war zuvor bei Ebersbach/Bünzwangen tätig.

Das beste Team unterhalb der Landesliga darf sich über 200 Euro für die Mannschaftskasse freuen, die der Handball-Bezirk spendiert. Der Sieger des Finales, das am 6. Januar um 15.30 Uhr angepfiffen wird, bekommt 750 Euro Prämie, der Zweite 500, der Dritte 300, der Vierte 200 Euro. Und der Turniergewinner darf den nagelneuen Wanderpokal in die Höhe recken – den bisherigen durften die Neuhausener nach drei Siegen in Folge behalten.

Hier geht es zum Spielplan.

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