Ausnahmepianist Ilya Shmukler tritt am Freitag auf. Foto: Eibner-Pressefoto

Das dritte Januarwochenende wartet auf mit dem Pianistenfestival Böblingen, einer Theaterpremiere in Sindelfingen und einem packenden Kinofilm in Herrenberg.

Das neue Jahr hat weltpolitisch rasant begonnen. Nicht wenige wünschen sich aktuell sicher nichts mehr, als ein Kulturangebot, das sie in völlig andere Welten entführt und Stunden der Freude beschert. Im Kreis ist dies am Wochenende wieder möglich.

Klaviervirtuose präsentiert sich

Das Pianistenfestival Böblingen ist eine Ansammlung an Klaviervirtuosen. Am Freitag, 16. Januar, tritt mit Ilya Shmukler ein Ausnahmemusiker auf. Der 31-jährige Moskauer, der seit 20 Jahren Konzerte gibt, wird Werke von Maurice Ravel und Robert Schumann sowie Fanny Hensel und Clara Schumann präsentieren. Der Eintritt kostet einmalig 30 Euro (15 Euro ermäßigt). Tickets sind erhältlich beim Amt für Kultur unter Telefon 0 70 31 / 66 91 612 und unter www.boeblingen.reservix.de. Veranstaltungsort ist die Kongresshalle, Start ist um 20 Uhr.

Theaterpremiere in Sindelfingen

Die Junge Bühne Sindelfingen nimmt sich des im Jahr 2000 veröffentlichen Jugendbuches der dänischen Autorin Janne Teller „Nichts – was im Leben wichtig ist“ an. Die Schauspielerinnen und Schauspieler bringen das Stück auf die Bühne, das sich mit den Vorstellungen von Kindern in einer dänischen Kleinstadt befasst. Was sehen die Kinder als wichtig im Leben an? Daraus entwickelt sich eine eskalierende Dynamik, weil die Schüler immer größere Opfer bringen. Die Premiere steigt am Freitag, 16. Januar, 20 Uhr, im Theaterkeller Sindelfingen. Tickets gibt es bei Reservix unter www.reservix.de.

Kinoprogramm zum Wochenbeginn

Das Mauerwerk in Herrenberg lädt am Montag, 19. Januar, wieder zum „Montagskino“. Besucher können sich auf den 2025 veröffentlichten französisch-belgischen Film „Die Farben der Zeit“ freuen. Im Film geht es um vier Cousins und Cousinen, die allesamt sehr unterschiedliche Leben führen und entdecken, dass sie eine mysteriöse Familiengeschichte teilen. Im Mittelpunkt steht eine Verwandte, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Paris kommt und eine Stadt im Umbruch erlebt. Dabei kommt eine überraschende Vergangenheit ans Licht. Der Eintritt kostet 9 Euro. Los geht’s um 20 Uhr.