Foto: stock.adobe.com © Urupong # 321778094

Wer sich nebenbei etwas Geld dazuverdienen möchte, muss sich nicht zwingend nach einem Nebenjob umschauen oder ein Nebengewerbe anmelden – es geht auch unkomplizierter.

In der heutigen digitalen Zeit genügt es vielfach schon, auszuwählen, auf welche Weise das Geld verdient werden soll. Der Rest ist das Herunterladen einer passenden App auf das Smartphone und es kann losgehen. Das bringt zwar keine Tausender, aber es genügt, um mit wenig Aufwand die eigenen Finanzen zumindest ein wenig aufzupolieren. 

Sachen verkaufen wie auf dem Flohmarkt

Wohl jeder von uns hat Dinge in der Wohnung, die er eigentlich nicht mehr braucht, weil sie nicht mehr gefallen, passen oder aus einem anderen Grund überflüssig geworden sind und sich auch nicht mehr geschickt upcyceln lassen.  Das können CDs, Bücher, Deko-Artikel, Elektrogeräte, Kleidungsstücke oder Schuhe sein. Wenn die Sachen zu schade zum Wegwerfen sind, können sie mit wenigen Handgriffen über Flohmarkt-Apps zu Geld gemacht werden.

In der App von eBay-Kleinanzeigen beispielsweise lässt sich kostenlos eine Basisanzeige schalten, um aussortierte Sachen loszuwerden. Ob Schmuck oder eine Waschmaschine – hier kann praktisch alles zum Verkauf angeboten werden. 

Auch die Vorgehensweise folgt anbieterübergreifend ähnlichen Regeln:

  1. Der zu verkaufende Gegenstand wird sorgfältig fotografiert, möglichst umfassend betitelt und beschrieben. Dann wird ein Wunschpreis festgelegt – ob es ein Verhandlungs- oder Festpreis ist, ist Geschmackssache. 
  2. In der Regel holen die Käufer die Ware ab, sodass man sich keine Gedanken um den Versand machen muss. Kleinere Gegenstände können aber auch zum Versand angeboten werden, um einen größeren Interessentenkreis zu erreichen.
  3. Die Bezahlung erfolgt meistens bar bei der Abholung. Beim Versand sollte die Zahlungsmethode keine Partei benachteiligen – das geht beispielsweise, indem Zahlungsdienstleister genutzt werden. 

Eine weitere Flohmarkt-App, die nach diesem Prinzip funktioniert, ist Shpock. Auch hier können gebrauchte Gegenstände aus allen Kategorien verkauft und zu Geld gemacht werden. 

Etwas eingeschränkter sind die Möglichkeiten bei Momox. Verkäufe sind in den Kategorien Bücher, CDs, DVDs, Spiele und Kleidung möglich. Vom Verkaufsgegenstand muss die ISBN oder ein Barcode angegeben werden. Die App zeigt dann den Betrag an, den der Verkäufer erhält. Die Summe errechnet sich aus verschiedenen Faktoren, beispielsweise, wie hoch aktuell die Nachfrage oder der Lagerbestand ist.

Cashback-Optionen nutzen

Beim Einkaufen Geld verdienen – klingt widersprüchlich, ist aber möglich, sofern die passende App installiert wurde. Die App Scondoo hilft dabei, beim nächsten Einkauf im Supermarkt Geld zu sparen: Sie zeigt Produkte an, die bei ganz unterschiedlichen Einzelhändlern erhältlich sind. Nach dem Kauf muss nur noch der Bon über die App abfotografiert werden. Anschließend wird mindestens ein Teil des Betrags, manchmal auch der volle Einkaufspreis, zurückerstattet. 

Geld sparen beim Online-Shopping

Auch wer gerne online einkauft, hat Möglichkeiten, um mehr aus seinem Geld zu machen. Dafür steht etwa die App iGraal. Sie zählt zu den größten Cashback-Anbietern weltweit. Mit dieser App lässt sich beim Shoppen Geld sparen beziehungsweise verdienen. Wer über die App in mit dem Anbieter kooperierenden Shops einkauft, erhält eine Provision. Sobald auf diese Weise 20 Euro zusammengekommen sind, kann das Guthaben via PayPal ausbezahlt werden. 

Ähnlich funktioniert die App Getmore. Bei einer Vielzahl an Online-Shops erhält der Käufer nach dem Einkauf einen bestimmten Betrag als Cashback zurück. In seinem Account kann er jederzeit den angesparten Betrag einsehen und die Auszahlung auf ein Konto seiner Wahl beantragen. 

Online und offline profitieren

Mit der Payback-App können on- und offline beim Einkaufen in allen teilnehmenden Geschäften Punkte gesammelt werden. Dazu gibt es jeden Monat Coupons, mit denen in bestimmten Shops Zusatzpunkte eingesammelt werden können. Diese Gutscheine werden in der App aktiviert:

  • An der Kasse im Ladengeschäft wird der Coupon gescannt und die Punkte werden auf einem persönlichen Punktekonto gutgeschrieben.
  • Beim Online-Shopping gibt man einfach seine persönliche Payback-Nummer an und gegebenenfalls die Kennziffern des Coupons. 

Die angesammelten Punkte können bei weiteren Einkäufen ganz oder teilweise als Geldersatz in den Shops herangezogen werden. Alternativ wird das Punkteprogramm ständig durch neue Prämien angereichert, die gegen Punkte eingetauscht werden können. 

Spielerisch Geld gewinnen

Die Finanzen aufzubessern ist nicht zwingend mit Arbeit verbunden, das kann sogar richtig Spaß machen. Warum also nicht das Schöne mit dem Nützlichen verbinden?

Geld für Wissen bekommen

Besserwisser sind normalerweise brotlose Künstler. Allerdings macht die digitale Welt es möglich, auch dieses Wissen beim Quizzen zu versilbern. Apps wie Cashquizz lassen das Herz der Fans von Fragespielen höherschlagen. Dabei treten diese allerdings nicht gegen einen übermächtigen Computer an, sondern gegen andere menschliche Gegner. 

In der Praxis werden über die App jeden Tag zwölf neue Fragen gestellt. Wer die meisten Fragen richtig beantwortet, gewinnt das Tagesquiz – und bekommt dafür 100 Euro. Wenn mehrere Spieler dasselbe Ergebnis haben, wird das Preisgeld unter den Gewinnern aufgeteilt. 

Dabei bleibt es den Spielern überlassen, ob sie gegen Fremde und für Geld antreten, oder sich lieber mit eigenen Freunden gegen Punkte duellieren wollen. Letztere lassen sich ebenfalls gegen Gutscheine eintauschen, wodurch der tägliche Spielspaß noch größer wird. 

Geldgewinne durch Online-Spiele

Eine weitere Möglichkeit, spielerisch an Geld heranzukommen, ist die Nutzung von Casino-Apps, denn hierbei gehört es zur Natur der Sache, dass dabei mit echten Einsätzen gespielt wird; der Fachmann spricht von Echtgeld. Die Auswahl ist allerdings groß – deswegen ist es hilfreich, sich auf der Rankingliste umzusehen, welche die besten mobilen Casinos in Deutschland aufführt. Die Apps, die dort aufgeführt werden, haben ihren Nutzern einiges zu bieten: Es gibt viele spannende Spiele und Boni von vielen verschiedenen Anbietern. Noch dazu gibt es für die unterschiedlichen Spielertypen eine passende App-Auswahl, sodass für jeden Spielgeschmack etwas dabei ist. 

Auch auf der technischen Seite haben die ausgewählten Casino-Apps klare Vorteile: Die Installation ist einfach, außerdem sind alle gelisteten Anbieter sicher und seriös. Dadurch sind sichere Zahlungsmethoden und ein hoher Betrugsschutz gewährleistet. 

Die Höhe der Boni und die Anzahl der möglichen Spiele variiert von App zu App. Bei Jackpots In A Flash ist der Bonus am höchsten, dafür bietet NetBet mit Abstand die meisten Spiele. Die Casinoclub-App punktet in beiden Aspekten. 

Entlohnung über Mikro-Jobs

Mit sogenannten Mikro-Jobs Geld zu verdienen, ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Bei ihnen ist detektivisches Gespür vonnöten, denn es gehört dazu, schnellstmöglich die sogenannten Spots zu finden und anderen App-Nutzern zuvorzukommen.
Wie funktioniert das Prinzip der Mikro-Jobs? Verschiedene Unternehmen geben immer wieder kleinere Aufträge an die Mikro-Job-Apps weiter. Die Programme zeigen den Nutzern an, welche Aufgaben gerade angeboten werden. Diese kleinen Aufträge dauern nur wenige Minuten und lassen sich je nach Anbieter erledigen, wenn man sowieso unterwegs ist, oder sogar von der Couch aus.

Offline-Jobs

Dabei sind diese Mikro-Jobs vor allem etwas für Menschen, die sowieso viel unterwegs sind oder bei ihren täglichen Wegen einige Minuten ihrer Zeit erübrigen können. Folgende Apps sind dabei für den eigenen Geldbeutel besonders interessant. Sie bieten Mikro-Jobs an, die offline in der eigenen Umgebung erledigt werden. 

Dazu gehören Streetspotr, Streetbees, appJobber und Roamler. Das Prinzip ist bei allen Apps gleich: Der User lädt die App auf sein Smartphone, registriert sich und kann dann immer wieder nachschauen, welche Mikro-Jobs in der näheren Umgebung gerade verfügbar sind. 

Wenn es zeitlich passt und etwas Interessantes dabei ist, macht man sich mit dem Smartphone auf den Weg zum angegebenen Ort und erledigt die Aufgabe. Wie hoch die Belohnung für den Mikro-Job ausfällt, steht immer gleich mit dabei, nachgewiesen wird das Erledigen durch das Hochladen von Fotos. 
Zusätzlich dazu müssen mitunter ein paar Fragen beantwortet werden. Wurden alle verlangten Informationen direkt in der App eingereicht, gilt die Aufgabe als erfolgreich erledigt. Aber: Die Aufträge müssen exakt nach den Vorgaben erfüllt werden, sonst fließt keine Vergütung. 

Das Gute: Für erfolgreich erledigte Aufgaben werden zusätzlich Erfahrungspunkte vergeben. Das heißt, je länger der Nutzer dabei ist und je mehr Punkte er vorzuweisen hat, desto spannendere und besser bezahlte Aufträge werden ihm präsentiert. Die Bezahlung erfolgt meistens in Form von PayPal-Guthaben.

Diese Mikro-Jobs sind möglich

Dabei bestehen die angezeigten Mikro-Jobs aus ganz unterschiedlichen kleinen Aufgaben, die es zu erledigen gilt, und können daher alles Mögliche sein. Beispielsweise:

  • Fotoaufnahmen von einem bestimmten öffentlichen Ort machen, Werbeplakate an Haltestellen fotografieren oder einen Schnappschuss des tollsten Graffitis der Stadt anfertigen.
  • Fotos von den Öffnungszeiten eines bestimmten Restaurants schießen. 
  • In Supermärkten Regale ablichten, um beispielsweise die Verfügbarkeit eines bestimmten Produkts zu überprüfen. 

Online-Jobs

Für manche der Mikro-Jobs, die die vorgestellten Apps anbieten, muss man nicht einmal die Wohnung verlassen. Es gibt sogar Apps, die ausschließlich solche Online-Mikro-Jobs anbieten. Eine davon ist die App Goldesel.

Die frei wählbaren Aufgaben erfüllt der Nutzer direkt auf dem Smartphone. Dazu gehört beispielsweise das Anschauen von Videoclips, das Schreiben von Bewertungen oder die Teilnahme an bezahlten Umfragen zur Marktforschung. 

Wer Freunde einlädt, die ebenfalls Aufgaben erledigen, erhält dafür zusätzliches Guthaben. Dieses gibt es in Form von Amazon-Gutscheinen, Guthaben für Google Play oder iTunes oder als direkte Auszahlung auf das persönliche PayPal-Konto.

Sich als Mitfahrgelegenheit anbieten

Eine sehr einfache Möglichkeit, sich ein paar Euros dazuzuverdienen, ist die Nutzung von Mitfahrgelegenheits-Apps, etwa BlaBlaCar, bessermitfahren.de, fahrgemeinschaft.de oder einer anderen App für Mitfahrgelegenheiten. Die Apps haben teilweise unterschiedliche Funktionen, aber die meisten lassen sich kostenlos nutzen. 

Sobald die nächste Autofahrt ansteht, können die User das in der App angeben und mit denjenigen Personen in Kontakt treten, die in die gleiche Richtung wollen und eine Mitfahrgelegenheit suchen. So lässt sich Geld auf der Strecke verdienen, die man sowieso abzufahren hätte.

Als netten Nebeneffekt gibt es unterwegs angenehme Unterhaltungen mit neuen Gesichtern – je nach Länge der Strecke ist das Gold wert. Zudem läuft hier alles unter der Rubrik „alles kann, nichts muss“, der User entscheidet immer von Fall zu Fall, ob er jemanden tatsächlich mitnimmt. 

Das Haus vermieten

Aktuell ist Reisen zwar stark eingeschränkt. Wer es jenseits der Ausnahmesituation jedoch gerne und häufig tut, kann sich bei einer App im Bereich Sharing Economy registrieren und sein leerstehendes Haus oder die Wohnung während der Abwesenheit an Touristen oder Reisende vermieten. Das geht auch, wenn generell ein freies Zimmer zur Verfügung steht oder vielleicht sogar gleich eine ganze leerstehende Immobilie. 

Je nachdem, wie lange die eigentlichen Bewohner weg sind, können sie sie den App-Nutzern für Zeiträume zwischen einem Tag und mehreren Monaten anbieten. Allerdings: in Abhängigkeit von der Höhe der Einkünfte durch die Vermietung müssen diese jedoch in der Steuererklärung angegeben werden.

Die bekannteste App, um Teil der Sharing Economy zu werden, ist Airbnb. Hier können sowohl private wie auch gewerbliche Nutzer ihr Zuhause oder einen Teil davon an andere Nutzer vermieten – und das weltweit. 

So funktioniert das Konzept: Jeder Nutzer, sprich Gastgeber und Gast, legt auf der App ein Profil von sich an. Bei Gastgebern reichen ein Profilfoto und eine Telefonnummer aus, Gäste müssen weitaus mehr Angaben machen. Wer eine Unterkunft zu vermieten hat, beschreibt sie mit Hilfe von Fotos und einem knappen Text. Mit einem integrierten Rechenprogramm lässt sich ermitteln, welche Einkünfte möglich sind. 

Das Kamera-Talent nutzen

Wer ein Auge für gute Bilder hat und gern fotografiert oder filmt kann sich ebenfalls mit seinem Talent etwas dazuverdienen. Fotos und Videos, die mit dem Smartphone geschossen wurden, können lizenzfrei bei der App Fotolia Instant hochgeladen und zum Verkauf angeboten werden. 

Für jedes verkaufte Bild gibt es eine Provision. Diese richtet sich nach dem Ranking des Users in der App und der Nachfrage am Bild. Die Bezahlung erfolgt über ein Credit-System, bei dem man sich die gesammelten Beträge auszahlen lassen kann. Für alle Hobby-Fotografen, die ihre Fotos gerne mit anderen teilen, ist die App eine tolle Möglichkeit, mit ihrer Lieblingsbeschäftigung etwas Geld zu verdienen. 

Umfragen für die Marktforschung beantworten

Die Forschung mit wenig Aufwand unterstützen und dafür eine kleine Gegenleistung erhalten – so lässt sich eine weitere Verdienstmöglichkeit über App beschreiben. Tatsächlich ist es inzwischen beliebt, über eine App an Umfragen zu Marktforschungszwecken teilzunehmen und sich damit ein bisschen Geld dazu zu verdienen. 

Nach der Anmeldung und einigen Angaben zur Person gibt es regelmäßig, bei manchen Apps beispielsweise wöchentlich, eine Umfrage direkt auf das Smartphone. Je nach App gibt es als Gegenleistung für jede beantwortete Umfrage einen kleinen Geldbetrag, Gutscheine oder Prämien. 

Die einzelnen Umfragen drehen sich um verschiedene Themengebiete, die zum angelegten Nutzerprofil passen und die für die Marktforschung relevant sind. Dabei kann es zum Beispiel um die Bewertung eines neuen Produktlogos oder um das nächste Reiseziel gehen.

Es geht darum, zu verschiedenen Themen Meinungen oder persönliche Nutzergewohnheiten mitzuteilen. Große Unternehmen sind daran interessiert zu erfahren, wie ihre Produkte oder Dienstleistungen beim Verbraucher ankommen, und beauftragen daher Marktforschungsinstitute mit solchen Umfragen. Diese werden wiederum über Apps wie Mobrog, iSay, WasDenkstDu?, Market Agent, testerheld.de oder die Google Umfrage-App an die Verbraucher weitergeleitet. 

Vom Nichtstun profitieren

Geld verdienen, ohne dafür einen Finger krumm machen zu müssen? Klingt unglaublich, aber das geht tatsächlich. Alles, was dazu nötig ist, ist die entsprechende App auf das Smartphone zu laden. Das war es im Prinzip schon. 

Die Marktforschung unterstützen

Die App Nielsen Mobile Panel zum Beispiel verlangt nur genau das. Diese Software ist das Werk eines globalen Marktforschungsunternehmens, die der Berichterstattung von mobilen Daten dient. Das Smartphone kann wie gewohnt verwendet werden. Die Panel-Software arbeitet im Hintergrund und beeinträchtigt die Leistung des Geräts nicht. 

Das Gute: Pro Gerät, das mit dieser App ausgestattet ist, gibt es 35 Euro im Jahr. Insgesamt kann die App auf fünf verschiedenen mobilen Geräten aktiviert werden, wodurch sich immerhin 175 Euro Zusatzverdienst ergeben. 

Auch die App Collekt ist im Hintergrund aktiv. Sie sammelt zu Marktforschungszwecken Positionsdaten. Dafür gibt es Punkte, die auf einem Konto gesammelt werden. Zusätzliche Punkte werden ausgeschüttet, wenn der Nutzer an Umfragen teilnimmt. Ist das persönliche Punktekonto auf eine bestimmte Größe angewachsen, kann der Inhalt in Wertgutscheine oder PayPal-Guthaben umgewandelt werden. 

Werbung gegen Geld

Ähnlich einfach lässt sich mit Apps wie Slidejoy oder Fronto etwas dazuverdienen. Nach der Installation der App muss ein Kundenkonto angelegt werden. Daraufhin zeigt die App in Form eines Banners auf dem Sperrbildschirm bei jedem Entsperren eine Werbeanzeige an. Diese ist auf die persönlichen Interessen zugeschnitten. 

Ab da haben die Nutzer die Wahl: Wer mehr zu dem angezeigten Produkt erfahren möchte, muss nach links wischen. Wer kein Interesse hat, wischt nach rechts und das Smartphone wird ganz normal entsperrt. Die Nutzer können also frei entscheiden, ob und welche Werbung sie sich anschauen möchten. Geld fließt in jedem Fall – beziehungsweise gibt es sogenannte Carats als Belohnung. Diese können abermals gesammelt und gegen Geld oder einen Gutschein eingetauscht werden. 

Fazit: Was bringt das Ganze?

So viel vorweg: Mit der Nutzung der vorgestellten Apps wird niemand reich. Die Entlohnungen sind überwiegend gering und gehen über ein paar Euro nicht hinaus. Dafür aber sind auch Arbeits- und Zeitaufwand sehr gering. 

Wer aber ein bisschen Glück hat oder gleich mehrere solcher Apps nutzt, kommt durchaus auf eine nennenswerte Summe. Als Gegenleistung dafür müssen aber eben bei manchen Apps persönliche Daten oder Nutzungsgewohnheiten preisgegeben werden. Die Daten werden teilweise nicht nur zu Marktforschungszwecken gesammelt, sondern auch von Dritten verwendet. Darüber sollten Nutzer sich unbedingt im Klaren sein. 

Insgesamt sind solche Apps eine nette Nebenbeschäftigung, um sich in kurzer Zeit ein bisschen Extrageld oder zumindest geldwerte Punkte und Gutscheine zu erarbeiten.