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Sehr viele Studenten müssen jeden Monat ganz genau kalkulieren, wofür sie Geld ausgeben. Die meisten von ihnen verfügen über ein knappes Budget und sind gezwungen, sparsam mit ihren Ressourcen umzugehen. Wie und wo lässt sich im Studium Geld sparen? Hier gibt es ein paar einfache und praktische Spartipps.

Effektive Sparmaßnahmen

Die besten Sparmaßnahmen setzen sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Ein wichtiger Schritt beim Sparen sind kleine Maßnahmen im Alltag, um die laufenden Kosten zu reduzieren.

Haushaltsbudget

Ein guter Tipp, um diese Maßnahme umzusetzen, ist das Einrichten eines Haushaltsbudgets. Um hier das geeignete Maß zu finden, notiert man über einen Zeitraum von 4 Wochen ganz akribisch alle Ausgaben. Dabei kommt es in der Regel bereits dazu, dass die ersten Geldfresser entlarvt werden. Außerdem bietet sich zugleich die Möglichkeit, den Sinn mancher Ausgaben sofort zu hinterfragen und bestimmte Verhaltensweise dementsprechend zu ändern.

Dinge aus zweiter Hand

Beim Einkaufen kann man sich in vielen Bereichen auf Dinge aus zweiter Hand beschränken. Online werden ausreichend Optionen in den unterschiedlichsten Bereichen angeboten. So findet man zum Beispiel Plattformen, die sich auf Technik und Bekleidung spezialisiert haben, wie reBuy oder eBay.

Selbst für teure Fachliteratur gibt es entsprechende Onlineanbieter. Bei Studibuch hat man nicht nur die Möglichkeit gute Bücher aus bestimmten Fachbereichen zu kaufen. Die Plattform bietet zusätzlich die Option, alte Bücher, die man nicht mehr benötigt zu verkaufen. Und es werden sogar Bücherempfehlungen unter den Topsellern ausgesprochen. Zusätzlich schont man mit dem Kauf von gebrauchten Büchern die Umwelt.

In Studentenkreisen haben sich selbst im Lebensmittelbereich Bewegungen formiert, die Lebensmittel deutlich günstiger anbieten. Dazu gehören Foodsharing und To Good To Go. Diese Organisationen haben sich der Idee verschrieben, gegen die Lebensmittelverschwendung zu kämpfen. Hier bekommt man nicht nur Lebensmittel günstiger angeboten, sondern hat auch noch die Chance mitzuwirken. Wieder ein Pluspunkt für den ökologischen Fußabdruck.

Fixkosten senken

Für die meisten jungen Menschen heißt der Studienbeginn gleichzeitig der Start in ein eigenständiges Leben. Die neue Wohnung oder der Einzug in eine WG stehen an. Und das kostet Geld. Damit kommen jeden Monat Fixkosten auf den Studierenden zu. Zum Glück gibt es bei vielen Anbietern für ein Bankkonto, den Handyvertrag oder den eigenen Stromanschluss Studententarife. Sich hier rechtzeitig zu erkundigen und die Tarife genau zu vergleichen hilft unheimlich beim Reduzieren der monatlichen Fixkosten. Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt und wem die Recherche nach geeigneten Tarifen zu aufwendig ist, kann sich auch hier Hilfe auf den Vergleichsplattformen holen.

Minimalismus – ein Trend oder intelligent?

Der Minimalismus als Gegenbewegung zum Konsumwahn wird von vielen Menschen als sehr befreiend empfunden, auch wenn es im ersten Moment schwerfällt loszulassen.

Der Auszug aus dem elterlichen Heim bietet eine gute Chance, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und ganz bewusst zu hinterfragen, was man wirklich braucht. Außerdem lässt sich damit richtig Geld sparen. Und nicht nur das. Wer wenig besitzt, muss sich um weniger kümmern und spart neben dem Geld auch Zeit. Mit weniger Möbeln werden weniger Quadratmeter Wohnraum benötigt, was wiederum die Miet- und Heizkosten senkt. Minimalismus ist eine intelligente Methode, um den finanziellen Druck deutlich zu senken und sorgt somit auf ganzer Linie für Entspannung.

Studentenrabatte nutzen

Auch im Freizeitbereich werden Studierenden viele Rabatte geboten, an die man nicht immer denkt. Doch genau das hilft beim Sparen. Mit einem Studentenausweis kommt man häufig günstiger ins Theater, Museen und Kinos. In einigen Städten Deutschlands gibt es sogar besondere Studentenrabatte. Auch hier ist es lohnenswert, sich vor dem Studium genau umzuschauen. Und wer sich bereits für seine Stadt entschieden hat, findet online viele Gratis-Angebote im Freizeitbereich. Eine Suche bei Google lohnt sich immer.

Nicht nur Apple, sondern auch Lenovo-Campus haben für Studenten bei technischen Geräten sogenannte Bildungsrabatte im Angebot, mit denen man als Student an einer Hochschule günstig zu einem neuen Laptop kommen kann.

Fazit:

Auch wenn man als Student nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, gibt es viele Möglichkeiten, sparsam zu leben, ohne auf alles verzichten zu müssen. Ein vernünftiges Finanzmanagement, das ehrliche Hinterfragen der eigenen Bedürfnisse und das Vergleichen vorhandener Angebote stellen dabei nützliche Strategien dar.

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