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Esslingen (red) - Wer im Winter sparen will, muss nicht in der kalten Wohnung sitzen. Durch angemessenes Heizen und Lüften sorgt man dafür, dass man es gemütlich hat und trotzdem keine Energie verschwendet. Hilfreich sind moderne Thermostatventile. Auch die richtige Einstellung der Technik macht viel aus.

Wer selbst im Winter nur mit T-Shirt auf der Couch sitzt, heizt wahrscheinlich zu viel. Interessant zu wissen: Jedes Grad mehr in der Wohnung verbraucht 7 Prozent mehr Energie. Doch wer zu wenig heizt (und zu wenig lüftet!), riskiert Schimmel. Hier gilt es, ein gesundes Mittelmaß zu finden, so die Energieberater der Stadtwerke Esslingen. Wichtig ist das richtige Lüften: Mehrmals am Tag die Fenster für kurze Zeit komplett zu öffnen, ist besser als die Fenster gekippt zu lassen.

Moderne Thermostatventile

Einfache Thermostatventile müssen per Hand reguliert werden, damit es wärmer oder kälter wird. Komfortabler sind programmierbare Thermostatventile. Hier wird eingespeichert, zu welchen Zeiten welche Temperatur herrschen soll. Nachts wird es dann zum Beispiel automatisch kühler. Die meisten Produkte schließen das Ventil, wenn ein Fenster zum Lüften geöffnet wird. Programmierbare Thermostatventile sind nicht teuer und können auch von Mietern einfach angebracht werden.

Heizkörper entlüften

In den Heizkörpern fließt Heizwasser, das von einer zentralen Heizanlage erhitzt wird und sich dann auf die Reise durch das Haus macht. Manchmal befindet sich aber zu viel Luft im System. Bemerkbar macht sich dies durch das typische „Gluckern“ oder wenn die Heizkörper im oberen Bereich nicht mehr richtig warm werden. Eine Anleitung zum Entlüften findet man im Blog der Stadtwerke Esslingen: www.swe.de/blog. Mieter sollten vorher beim Vermieter bzw. Hausmeister nachfragen.

Hydraulischer Abgleich

Werden die Räume trotzdem nicht gleichmäßig warm, kann ein hydraulischer Abgleich sinnvoll sein. Dieser sorgt dafür, dass die Heizkörper genau die Mengen an Heizwasser bekommen, die sie für den optimalen Betrieb benötigen. Die SWE-Energieberater übernehmen die Berechnung der Heizlasten für die einzelnen Räume: Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin. Durchgeführt wird der hydraulische Abgleich von einem Fachhandwerker.

Alte Heizungspumpe ersetzen

Jede Zentralheizung ist mit einer Pumpe ausgestattet, die dafür sorgt, dass das aufgewärmte Heizungswasser zu den einzelnen Heizkörpern transportiert wird. Eine alte, ungeregelte Heizungspumpe kann 170 bis 230 Euro Strom pro Jahr verbrauchen, während eine Hocheffizienz-Pumpe, die mit 5 bis 20 Watt Leistung auskommt, weniger als 20 Euro pro Jahr benötigt. Wer eine ältere Pumpe im Keller hat, sollte also einen Blick darauf werfen und sich im Zweifel beraten lassen.

Die SWE-Energieexperten beraten Hausbesitzer außerdem bei allen Fragen rund um den Heizungstausch und helfen beim Beantragen von Fördergeldern: Tel. 0711/3907-200

www.swe.de/energieberatung

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