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Beachtet man einige Dinge, dann steht einem ruhigen Schlaf nichts mehr im Weg. Diese Tipps sorgen für einen ruhigen Schlaf. 

Jeder, der schon einmal mit Schlafproblemen gekämpft hat, weiß, wie viel guter Schlaf wert ist. Nicht bzw. nicht gut zu schlafen bedeutet eine schwere geistige und körperliche Belastung, die jeder vermeiden sollte – besonders, wenn in Job bzw. Familie voller Einsatz gefordert ist.

Mit dem richtigen Bett schneller in einen erholsamen Schlaf

Ein vielversprechender Ansatzpunkt: Ob und wie gut man nachts entspannen kann, hängt ganz entscheidend davon ab, in welchem Bett und auf welcher Matratze man liegt. Da es eine Unzahl von Lattenrosten und Matratzen gibt, kann man viel und lange herumprobieren – seriöse Bettenhäuser lassen ihre Kunden darum auch probeliegen. Aber selbst, wenn Interessenten eine Probephase für Matratze und / oder Lattenrost daheim und unter „echten Schlafbedingungen“ gewährt wird, bleibt die Entscheidung angesichts der breiten Angebotspalette schwierig.

Menschen – vor allem solche mit bereits manifesten Schlafproblemen – sollten daher gleich zu Beginn einen Bettentyp testen, der dem überwiegenden Teil der Nutzer ein erholsames Schlaferlebnis beschert: Einfach ein Boxspringbett ausprobieren! Millionen von Hotelbetten können sich nicht irren und bei diesen handelt sich oftmals um Boxspringbetten. Die besondere Struktur mit der Box unten und der darüberliegenden Matratze sorgt dafür, dass Rücken- und Nackenmuskulatur ausgezeichnet entlastet werden und entsprechend gut entspannen können.

Kennzeichnend und für den Namen verantwortlich beim Boxspringbett ist der Unterbau, die sogenannte Box: ein Kasten mit Federung, auf dem eine Matratze liegt. Schon bei der Qualität des Unterbaus gibt es gewaltige Unterschiede. Ein Bonnelfederkern besteht aus Spiralfedern, die in Reihen angeordnet sind und so eine liegende Person punktgenau entlasten sollen. Bei einem Taschenfederkern-System in der Box sind die einzelnen Federelemente in Stoffsäckchen – den Taschen – getrennt eingenäht; das verbessert die punktgenaue Druckentlastung. Bei den besonders hochwertigen Modellen enthält die Box sogar ein mehrlagiges Federsystem. Ziel des Aufwandes: Ein Durchhängen der Matratze samt der damit verbundenen negativen Belastung vor allem der Wirbelsäule, aber auch von Hüfte, Iliosakralgelenk und Schultergürtel soll weitestgehend vermieden werden.

Die über der Box liegende Matratze verfolgt denselben Zweck. Ob hier eine Federkern-, eine Latex-, eine Schaumstoff-, eine Natur-, eine Luftkernmatratze oder ein Wasserbett folgen, entscheidet der Kunde. Die Kombination aus dem Unterbau in der Box und der darüberliegenden Matratze sorgt dafür, dass sich der Druck eines liegenden Menschen möglichst gut verteilt – wo das eine System vielleicht nicht optimal reagiert, springt das andere ein. Genau hierin liegt die Stärke dieses Bettentyps. Die buchstäbliche Krönung eines solchen Boxspringbettes sollte der Topper sein: eine dünne Auflage aus Kaltschaum oder einem Viscoschaum.

Auch die Schlafhygiene beachten!

In vielen Fällen ist die sogenannte Schlafhygiene Ursache von Schlafproblemen: Selbst, wenn die Bettwäsche regelmäßig gewaschen wird, reagieren manche Menschen empfindlich darauf, wie frisch und sauber sich ein Bett anfühlt. Wer etwas für die Schlafhygiene tun will, kann in einem Boxspringbett einen zusätzlichen Topper verwenden.

Zum einen kosten Boxspringbett Topper nicht die Welt, können also – ohne schlechtes Gewissen und ohne allzu große Kosten zu verursachen – häufiger ausgetauscht werden. Wem das zu teuer ist, der kann seinen Topper mit waschbarem Bezug wählen. Einen Topperbezug zu reinigen und erneut aufzuziehen bedeutet nicht solch einen Aufwand, wie dasselbe für eine komplette Matratze zu tun.

Außerdem: Belastungen auf Körper (besonders variabel: das eigene Gewicht …) und Psyche verändern sich, entsprechend auch die Reaktionen eines Menschen darauf. Die Matratze, die gestern noch eine gute Lösung für einen erholsamen Schlaf zu sein schien, muss nicht mehrere Jahre für einen Schläfer die Richtige sein. Ein Topper lässt sich schnell austauschen und passt sich den Bedürfnissen des Benutzers an. Ob hart, mittel oder weich, es muss keine ganze Matratze ersetzt werden, um das Liegegefühl den veränderten Gegebenheiten anzupassen und das Schlaferlebnis wieder positiv zu gestalten.

Ein Topper verlängert die Lebensdauer eines Boxspringbettes, weil die Matratzenkombination darunter von Schweiß und all dem, was wir unfreiwillig in unsere Betten tragen, frei bleibt. Für Hausstauballergiker ist der häufigere Wechsel bzw. die Reinigung eines Toppers eine einfache Möglichkeit, Allergiebeschwerden, die im Zusammenhang mit dem Schlafen auftreten, zu dämpfen.

Ein Topper verrutscht übrigens nicht, wenn sich eine entsprechende Boxspringunterlage zwischen ihm und der Matratze befindet. Solche Boxspringunterlagen gibt es in unterschiedlichen Qualitäten, z. B. atmungsaktiv, was dem Schlafklima und der Betthygiene sehr zugutekommt: Je besser eine Bettanlage in all ihren Komponenten mit Luft versorgt wird, desto länger die Lebensdauer. Es lohnt sich also, bei der Anschaffung eines Toppers darauf zu achten, welches Zubehör dazu erhältlich ist.

Auch im Bett: Brücken bauen

Enthält ein breites Boxspringbett zwei unterschiedliche Matratzen, ist das in den meisten Fällen sinnvoll: Die Ansprüche an eine Matratze sind individuell, durch anatomische Gegebenheiten und Gewohnheiten bestimmt. Ein Leichtgewicht benötigt eine andere Matratzenhärte als jemand, der reichlich Kilos mitbringt, ein Seitenschläfer eine andere als ein Rückenschläfer. Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass Partner, die in einem Bett schlafen, unterschiedliche Matratzen benötigten. Soweit, so gut – aber wenn man einander im Bett begegnen will, kann die Besucherritze enorm störend wirken! Ein Topper überbrückt den lästigen Spalt in der Mitte und macht aus den beiden Einzelbetten eine große Liegefläche und – falls nötig – Spielwiese.

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