Die Schwäbische Alb. Foto: Murat/dpa - Symbolfoto: Murat/dpa

Esslingen (red)Auf der nahegelegenen Schwäbischen Alb bietet sich, nach weniger als einer Stunde Fahrzeit von Esslingen aus, die Gelegenheit, den Trubel des Neckarraumes hinter sich zu lassen. Wir werfen einen Blick auf wichtige Tipps für den perfekten Kurzurlaub.

Bad Urach entdecken

Wer sich für das nahegelegene Mittelgebirge entscheidet, wird nicht an Bad Urach vorbeikommen. Bereits seit Jahren gelingt es der Stadt zunehmend, den Tourismus zu einer treibenden Kraft zu machen. Dafür ist einerseits der schönste Wanderweg des Jahres 2017 verantwortlich, der zum Uracher Wasserfall führt. In rund einer Stunde ist es möglich, die malerische Strecke entlang der Erms entlang zu wandern. Oder man verlängert die Strecke bis zu den Gütersteiner Wasserfällen, die einen wunderbaren Anblick bieten.

In der Gegend finden sich zudem einige Campingplätze, die zur Übernachtung einladen. Zum Beispiel der Campingplatz Lauberg, der seit Jahren wichtige Anlaufstelle für den berühmten Kurzurlaub ist. Einen Stellplatz für Reisende im Wohnmobil gibt es direkt in Urach. Wer nicht selbst über einen Camper verfügt, findet auf der Homepage dieses Anbieters die Möglichkeit, sich über Leihangebote zu informieren.
Doch nicht nur die umliegende Natur macht Urach zu einem Magneten für Besucher. Darüber hinaus überzeugt die kleine Stadt mit ihrem historischen Zentrum, in dem die Straßen bis heute von Fachwerkhäusern geziert werden. Während an sonnigen Tagen der Fußweg zur Ruine Hohen Urach eine beliebte Option für Urlauber ist, bietet sich bei regnerischem Wetter die Möglichkeit, die berühmte Alb-Therme zu besuchen, welche Urach vor einigen Jahrzehnten den Status der Kurstadt einbrachte.

Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen

Wer sich noch etwas weiter hinauf auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb begibt, kann die Schönheit des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Münsingen entdecken. Als dieser im Jahr 2003 stillgelegt wurde, bot sich für die Bevölkerung die Möglichkeit das weitläufige Gelände in der Freizeit zu besuchen. Die typische Alblandschaft lädt zu gemütlichen Spaziergängen auf den markierten Wegen ein. Darüber hinaus ist es möglich, die Reste des ehemaligen Albdorfs Gruorn zu besichtigen. Dessen Bewohner mussten einst in den 1930er Jahren ihre Heimat verlassen, als die Fläche des Dorfes endgültig in den militärischen Übungsbereich überging. An Sonntagen bietet sich innerhalb des kleinen Orts heute die Möglichkeit, eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen.

Auch Kurztrips sind erholsam

Aktuelle Studien belegen, dass nicht nur lange Reisen dazu in der Lage sind, uns etwas Abstand von den Sorgen des Alltags und der Arbeit zu verschaffen. Schon wenige Tage außerhalb der heimischen Umgebung bieten die Möglichkeit, einen solchen Effekt der Erholung zu erzielen. Letztlich hält dieser ähnlich lange an, wie es im Rahmen einer langen Reise der Fall gewesen wäre. Wer sich demnach für mehrere kurze Reisen entscheidet, die über das Jahr verteilt werden, sichert sich auf diese Weise die Möglichkeit, immer wieder einen kleinen Lichtblick in den Alltag zu integrieren. Auch aus diesem Grund verabschieden sich viele vom klassischen Modell des zweiwöchigen Sommerurlaubs. Auch ein Wochenende außerhalb der Stadt kann somit eine angenehme Abwechslung sein, die sich niemand entgehen lassen sollte. Es lohnt sich demnach aus vielen verschiedenen Gründen, die Schönheiten der Schwäbischen Alb zu erkennen.

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