Haare schneiden will gelernt sein. Foto: Pexels

Die Corona-Frisur muss kein Schicksal sein. Mit dem richtigen Handwerkszeug und den richtigen Grundtechniken gelingt jedem eine mindestens vorzeigbare Frisur.

Esslingen - Aus dem leichten Lockdown wurde angesichts sich überstürzender Fallzahlen der harte Lockdown, sodass wieder eine ähnliche Situation wie im Frühjahr entstanden ist. Läden und Dienstleistungen, die keine unmittelbar lebensnotwendigen Funktionen erfüllen, sind geschlossen. Dies betrifft auch die Friseure und schon drohen wieder die ungeliebten „Corona-Frisuren“, die man mal mehr und mal weniger verschämt durch die Öffentlichkeit trägt. Wir haben ein paar Tipps zum Haareschneiden für unsere Leser parat, damit Ihnen das nicht passiert und Ihre Frisur auch während der Covid-19-Pandemie vorzeigbar bleibt.

Das richtige Handwerkszeug: elektrischer Haarschneider oder Spezialschere

Bevor sich eifrig ans Werk gemacht werden kann, sollten die Voraussetzungen stimmen. Dazu gehört eine professionelle Schere speziell für Haarschnitte, die es im Fachhandel zu erwerben gibt. Wer sein Glück hingegen mit seiner Haushaltsschere versucht, braucht sich hinterher über unsaubere Schnitte, zerquetschte Haare und Spliss nicht zu wundern. Die Krönung ist schließlich eine professionelle Haarschneidemaschine, auf die allen Vorstellungen zum Trotz die Friseure kein Alleinnutzungsrecht haben. Ein elektrischer Haarschneider erleichtert das Haareschneiden weiter und erweitert das Gros an möglichen Funktionen bei der Technik. Den Haarschneider kaufen Kunden problemlos online. Online-Ratgeber zeigen die Haarschneider im Test und führen Kunden zum Haarschneider mit besten Ergebnissen.

Weitere Vorkehrungen

Wie man sich bettet, so liegt man. Dieses Prinzip gilt für viele Lebenslagen. Beim Haareschneiden ist dies nicht anders. Wer das nötige Handwerkszeug nun verfügbar hat, sollte außerdem für einen gut beleuchteten Raum sorgen, um auch feinste Nuancen im Haar wahrnehmen zu können. Da der Mensch hinten keine Augen und nicht immer einen im Haareschneiden versierten Freund oder Verwandten neben sich hat, hilft der Kosmetikspiegel weiter, der im Badezimmer so postiert werden sollte, dass man seine Frisur von allen Seiten gut erkennen kann. Eine gute Durchfeuchtung der Haare macht die Haare schließlich anschmiegsamer für die Schere oder Haarschneidemaschine und erleichtert das Handwerk.

Richtiger Umgang mit den eigenen Fähigkeiten

Im eigenen Interesse sollte man ehrlich zu sich sein und seine Fähigkeiten in Bezug auf das Schneiden und Stylen der Haare richtig einschätzen. Vor allem unerfahrene Hobby-Friseure tun sich selbst einen Gefallen, wenn sie auf allzu gewagte Schnittführungen verzichten und sich auf die einfachen Schnitte konzentrieren. Ähnliches gilt für die Schnittlänge, denn ein falscher Schnitt kann schon viel verderben und dazu führen, dass man immer mehr nachschneiden muss, um die gewünschte Symmetrie der Haarpracht wiederherzustellen. Da ist es gut, wenn nur so wenig wie möglich herunterkommt. Besser ist ein sicheres, aber noch annehmbares Ergebnis als ein durch Übermut hervorgerufenes misslungenes, das für viele Wochen schlechte Laune beschert.

Grundtechniken der Schnittführung

Friseure empfehlen, bei der Schnittführung mit dem Nacken zu beginnen und sich langsam nach vorne zu tasten. Es empfiehlt sich, die Haare zwischen Zeige- und Mittelfinger zu fixieren und den Schopf mit der Schere abzuschneiden. Die Länge des Schnitts sollte nun im Sinne der Symmetrie möglichst beibehalten werden. An dieser Stelle kommt wieder die Haarschneidemaschine ins Spiel, die gut dazu genutzt werden kann, die Konturen sauber nachzuschneiden. Mit der Haarschneidemaschine hantiert man grundsätzlich gegen den Wuchs.

Die schwierigen Schnitte

Bei den Ohren kämmt man vorher das Haar über die Sinnesorgane. Danach werden die Ohren nach vorne geklappt, um die Bahn frei für die Schnitte zu haben. Schwierig ist auch, die gerade Linienführung bei den Übergängen bereitzuhalten. Um dies zu erreichen, werden die Haare der unterschiedlichen Regionen, die einander geglichen werden, zusammen zwischen die Finger genommen und so beim Schneiden auf eine Linie gebracht. Der Pony wird schließlich von der übrigen Frisur separiert. Im Gegensatz zu den anderen Haaren sollte der Pony im trockenen Zustand belassen werden. Die sicherste Methode beim Pony ist es, die Schnitte immer mit zwei bis drei Millimetern kurzzuhalten und sich auf diese Weise langsam, aber sicher bis zum perfekten Ergebnis vorzuarbeiten.

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