Die Tiere im Nymphaea dürfen vorerst nicht gefüttert werden. Foto: Roberto Bulgrin

Da wurde es richtig laut. Ziegen und Papageien in Nymphaea langweilten sich während der Corona-bedingten Schließung. Die Besucher fehlten, und darum schrien die Tieren aus Protest besonders lange. Nun ist Publikum wieder zugelassen. Und ein Stück Normalität ist in den Tierpark zurückgekehrt. Allerdings nur ein Stück...

Esslingen - Knuffige Knopfaugen. Samtrosa Stupsnasen. Seidige Segelohren. Sie sind einfach zum Knuddeln süß. Und dennoch ist Vorsicht geboten: „Wir empfehlen dringend, vor dem Frettchen-Gehege eine Maske zu tragen“, warnt Christoph Kässer, im Esslinger Tierpark Nymphaea für Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Es sei zwar eine noch ungelöstes Streitfrage, ob Tiere das Corona-Virus auf den Menschen übertragen könnten und umgekehrt. Doch bei den Raubtieren liege zumindest der Verdacht nahe: Im Bronx-Zoo in New York habe ein Tiger die typischen Symptome gezeigt, sei daher untersucht und positiv auf Corona getestet worden. Auch bei einem dortigen Tierpfleger sei das Virus nachgewiesen worden.

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