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Es hat alles damit angefangen, dass ihr schwerkranker Sohn im „Dörfle“ von Andrea Berg Alpakas gestreichelt hat: Stefanie und Stefan Hagner haben in Esslingen-Oberhof ein tierisch entspannendes und inklusives Unternehmen mit sieben Mini-Kamelen gegründet.

Esslingen - Irgendwas liegt in der Luft. Riecht man die Paarhufer oder riecht man sie nicht? Schwer zu sagen. Wer sich dem idyllisch gelegenen Esslinger Mini-Stadtteil Oberhof nähert, muss ohnehin mit landwirtschaftlichen Duftnoten rechnen. „Nein, Alpakas stinken nicht“, stellt Stefanie Hagner klar. Gleich schräg hinter dem Haus der Familie im Oberhofweg 24 grasen sieben Mini-Kamele jeglicher Couleur und schwanken sofort neugierig auf die Besucher zu. Ihre Artgenossen sind eigentlich in den südamerikanischen Anden zuhause – auf 3000 bis 5000 Höhenmetern. Das etwa 360 Meter hoch gelegene Oberhof am Schurwaldaufstieg ist für die vierbeinigen Zuwanderer deshalb auch im Winter kein Problem. Der feurige Ronaldo und der zutrauliche Maceo verstehen allerdings eher ein herzhaftes „Aufi geht’s!“ als ein spanisches „Arriba!“, wenn Herrchen und Frauchen ihnen das Geschirr für die Wanderung anlegen. Denn die beiden kommen aus dem Bayerischen Wald, ihre fünf Stall- und Weidegenossen Bon Jovi, Linus, Benedict, Alex und Paul sind auch keine Peruaner, sondern handfeste Westfalen. Erstanden haben sie Stefanie Hagner und ihr Mann Stefan von deutschen Züchtern – die ersten vier 2018, die weiteren drei Anfang dieses Jahres.

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