„Heilige Notwehr der Menschheit gegen das schlechthin Teuflische“: Thomas Mann 1940 in den USA Foto: IMAGO/glasshouseimages/IMAGO/AB Archive

„Deutsche Hörer!“ Von den USA aus hat der Schriftsteller Thomas Mann versucht, seine Landsleute zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufzurufen. Man tut auch heute gut daran, ihm aufmerksam zuzuhören.

Wie erreicht man Leute, denen Lügenpropaganda den Kopf verdreht hat, die sich begeistert einem schamlosen Regime in die Arme werfen, das den Hass schürt, Menschenrechte außer Kraft setzt zugunsten eines zerstörerischen nationalen Größenwahns? Man muss dazu nach Amerika schauen. Denn genau dort, wo heute verheerende Waldbrände auch die zu Gedenkorten gewordenen Häuser deutscher Exilanten in Schutt und Asche zu legen drohen, hat einer der bekanntesten von ihnen nach einer Antwort auf diese Frage gesucht.

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