Mit einem Bekenntnis zur Fantasie und zur Freiheit des Individuums startet das Schauspiel Stuttgart in die Saison. Ist die Uraufführung von Tomer Gardis „Eine runde Sache“ gelungen?
Der Saisonauftakt im Schauspiel Stuttgart ist ein Etikettenschwindel. Wenn die Uraufführung etwas nicht ist, dann eine runde Sache, abgesehen davon, dass das Drama diesen Titel trägt. Tomer Gardis Werk ist eckig, stuppig, mutig, wild und klug. Es ist für jene eine Freude, die Spaß am Rätseln, an Literatur, an Sprachwitz, Ironie und etwas Trash haben, also an Verunsicherung und Ambivalenz.
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