Jeder Handgriff sitzt: Charlie Wyrsch in „Der Lauf der Dinge“. Foto: JES/Brummer

Kugelbahnen im Theater? Das Junge Ensemble Stuttgart zeigt mit „Der Lauf der Dinge“ ein ungewöhnliches Experiment für die Allerkleinsten ab drei Jahren. Sehenswert!

Empfängt man so seine Gäste? „Sicherheitsabstand halten!“, heißt es da, „nichts anfassen!“ Als man in der Werkstatt steht, begreift man, warum. Die Werkzeuge hängen in Reih und Glied an der Wand, Kabelbinder, Klebeband, Akkuschrauber. Es gibt sogar für jeden Wochentag eine eigene Schutzbrille. Keine Frage: Die Person, die hier am Werk ist, scheint sehr pedantisch, zwanghaft und ordentlich zu sein. Von einer Leidenschaft ist sie aber besessen. Sie baut Kugelbahnen, wundersame Konstruktionen, bei denen Kugeln durch Schläuche und über Rinnen rollen und munter in Trichtern kreiseln.

Weiterlesen mit

Unsere Abo-Empfehlungen

Von hier, für die Region,
über die Welt.

  • Exklusive Artikel, Serien und Abovorteile genießen
  • Zugriff auf alle Inhalte der EZ im Web
*anschließend 10,99 € mtl.