Städtebaulich ist noch Luft nach oben, aber als Literaturschauplatz lässt Heilbronn nichts zu wünschen übrig, dank Cihan Acar. Foto: Stefan Kister

Seit Cihan Acars Debüt weiß man, dass Hawaii am Neckar liegt. Für den gleichnamigen Roman über ein einstiges Heilbronner Problemviertel erhält der Autor den Thaddäus-Troll-Preis. Ein Spaziergang durch deutsch-türkische Erfahrungswelten.

Über Hawaii lacht die Sonne. Nichts erinnert an den sozialen Brennpunkt, dem der Heilbronner Autor Cihan Acar in seinem gleichnamigen Roman ein Denkmal gesetzt hat. Niemand weiß, wie das einstige Problemviertel der Stadt zu seinem Namen kam. Doch inzwischen drängt sich der markante Kontrast zwischen suburbaner Provinz-Tristesse und pazifischem Sehnsuchtsort weniger auf. Wie sich so manches ganz erfreulich entwickelt hat. Zumindest für Cihan Acar, der an diesem Dienstag für sein Debüt mit dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet wird. Er erzählt darin die Geschichte des jungen Kemal, der in Hawaii groß geworden ist und es als Fußballer in die türkische Profiliga geschafft hat, bis er von einem Unfall aus der Bahn zurück nach Heilbronn geschleudert wurde.

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