Der Ausstieg aus britischen Meereswindparks wird für den Energiekonzern teuer. An Warnungen hatte es nicht gefehlt, doch sie wurden nicht gehört.
Das Projekt lief EnBW-intern unter dem Namen „Elisabeth“. An das britische Königshaus nämlich sollte der Milliardenbetrag fließen, den der Karlsruher Energiekonzern für zwei gigantische Windparks in der irischen See bezahlen wollte. Weitaus mehr als die Kontrahenten hatte er mit dem Mineralölkonzern BP für die Flächen geboten, der Auktionator glaubte sich zunächst sogar verhört zu haben. „Die Queen knackt den Jackpot“ titelte eine schottische Zeitung, von einer „riesigen Wette“ schrieb eine andere. Der damalige Vorstandschef Frank Mastiaux bejubelte den Erfolg im „harten internationalen Bieterumfeld“. Mit dem richtigen Partner und der richtigen Strategie gehe man nun auf den „größten Offshore-Markt der Welt“.
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