Flüchtlinge im Lager Nangua: vom Terror der Al-Schabaab-Miliz traumatisiert und aus ihren Dörfern vertrieben Foto: epd/Stefan Ehlert

Im rohstoffreichen Norden von Mosambik terrorisieren Islamisten die Bevölkerung. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.

Maputo - Sie kommen ihrem eigentlichen Ziel immer näher. Zuletzt haben sie das Dörfchen Mute angegriffen – nur noch gut 20 Kilometer von der mosambikanischen Halbinsel Afungi entfernt, wo derzeit die größte Investition Afrikas verwirklicht wird – und das wichtigste Kapital des verarmten Küstenstaats: die Erschließung von Erdgasfeldern im Wert von 60 Milliarden US-Dollar. Bei dem Überfall vor wenigen Tagen zündeten die Angreifer Dutzende von Häusern an und vertrieben die Bevölkerung – typisch für die mit dem sogenannten Islamischen Staat verbündeten Ansar al-Sunna wa Jama’ah – oder auch kurz „Al-Schabaab“ (die Jungs) genannt: Sie terrorisieren den abgelegenen Norden Mosambiks schon seit mehr als drei Jahren.

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