Tennis-Chefin Barbare Rittner hält die Australian Open mit Quarantäne vorher für durchführbar. Foto: Marius Becker/dpa Foto: dpa

Die deutsche Damentennis-Chefin Barbara Rittner hält trotz der angespannten Corona-Situation die Austragung der Australian Open Anfang des Jahres 2021 für machbar.

Köln - Die deutsche Damentennis-Chefin Barbara Rittner hält trotz der angespannten Corona-Situation die Austragung der Australian Open Anfang des Jahres 2021 für machbar.

Aktuell drehe sich in den Planungen für die neue Saison "alles" um das erste Grand-Slam-Turnier in Melbourne, sagte Rittner in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung". Dort solle es "diese Superblase geben: Alle Sportler und ihre Teams müssen zwei Wochen vorher da sein, dann werden sie in drei verschiedene Resorts eingeteilt, machen praktisch Training in Quarantäne, alle werden bei der Ankunft getestet und danach alle drei Tage", erläuterte die Chefin der Damen im Deutschen Tennis Bund und betonte: "Ich kann mir vorstellen, dass das gut funktionieren wird."

Die Australian Open sind vom 18. bis 31. Januar 2021 geplant. Die zweimaligen French-Open-Doppelsieger Andreas Mies und Kevin Krawietz hatten zuletzt schon angedeutet, dass sie die zweiwöchige Quarantäne in Kauf nehmen würden. "Wenn das der einzige Weg ist, dort zu spielen, müssen wir das so machen", sagte Mies der "Bild".

© dpa-infocom, dpa:201028-99-109227/2

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