Das Echterdinger Ei von oben: links das Gewerbegebiet Fasanenhof, rechts unten die Rechtskurve zur B 27 nach Tübingen. Foto: 7aktuell.de/Oskar Ey/b

Am Echterdinger Ei, dem Verkehrsknoten an der A 8 und B 27 in Stuttgarts Süden, sind jüngst viele Temposünder geblitzt worden.

Stuttgart - Das Echterdinger Ei, der Verkehrsknoten von A 8 und B 27 an der südlichen Gemarkungsgrenze Stuttgarts, bleibt ein Brennpunkt für Verkehrsverstöße. Dies zeigt eine Kontrollaktion der zuständigen Ludwigsburger Verkehrspolizeiinspektion am Sonntag zwischen 14.15 und 20.50 Uhr an der Überleitung der Ausfahrt Stuttgart-Möhringen zur B 27 Richtung Tübingen: An der scharfen Rechtskurve, an der Tempo 60 als Höchstgeschwindigkeit gilt, sind 610 viel zu schnelle Autofahrer geblitzt worden.

Die Kurve ist bei Nässe gefährlich

Angesichts von knapp 3700 gemessenen Fahrzeugen ist die Sünderquote damit sehr hoch: 16,5 Prozent. Meist liegt die Quote bei mobilen Kontrollen zwischen fünf und zehn Prozent – etwa entlang der B 27 etwas nördlicher auf der Körschtalbrücke. Die Kurve am Ei gilt vor allem bei nassen Straßenverhältnissen als gefährlich. Am Sonntag war der Schnellste mit 104 km/h unterwegs. Im Juni 2020 war hier mit noch schlimmeren Befunden geblitzt worden: Mit 1441 Schnellfahrern unter 5900 Fahrzeugen lag die Sünderquote sogar bei 24,4 Prozent. Der Schnellste hatte 108 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho.

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