Bei den Testfahrten im März in Bahrain war die Atmosphäre zwischen den Haas-Teamkollegen Nikita Masepin (li.) und Mick Schumacher noch weitgehend unbelastet. Foto: imago/Sam Bloxham

Nikita Masepin hat zwar erst sechs Formel-1-Rennen hinter sich, doch schon das halbe Fahrerfeld beklagt sich vor dem Großen Preis von Frankreich (Sonntag/15 Uhr) über den russischen Haas-Piloten.

Le Castellet - Umbringen wollte Nikita Masepin den Kollegen Mick Schumacher in Baku vor zwei Wochen kaum. Ein Killer ist er nicht. Aber einer, der mit dem Leben spielt – nicht nur mit dem eigenen. Bei mehr als 300 km/h hatte der Russe den Überholversuch von Schumacher mit einer abrupten Lenkbewegung stören wollen – wenn es dumm läuft, endet die Aktion im Crash mit ungewissem Ausgang. „Will er uns umbringen?“, beschwerte sich der Deutsche im Eifer des Gefechtes aufgebracht am Funk. Sein Onkel bestärkte ihn. „Wir reden von Geschwindigkeiten von über 300. Dieses Zucken ist lebensgefährlich, wenn man Rad an Rad fährt“, sagte Ralf Schumacher. Wäre das Manöver nicht derart riskant gewesen, könnte man den Schlingerkurs mit den Worten abtun: Na ja, der Masepin. Da hat er wieder mal Mist gebaut, der böse Bube der Formel 1.

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