Wie hier bei Riedlingen-Zell kam es in Baden-Württemberg bei starkem Schneefall zu zahlreichen Unfällen. Foto: dpa

Viel zu tun für Polizei und Rettungsdienste: Schnee und Eisglätte haben zahlreiche Unfälle zur Folge. Der Wetterdienst warnt für den Kreis Esslingen vor Tauwetter.

Ulm (dpa/red) Schnee und Eisglätte haben in Baden-Württemberg von Freitagnachmittag bis Mitternacht zu zahlreichen Unfällen geführt. Allein in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg zählten die Beamten in dem Zeitraum 25 Unfälle, wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte. Hierbei wurden sieben Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Den Schaden schätzen die Beamten auf etwa 100.000 Euro.

Das winterliche Wetter brachte auch der Polizei in Ulm zahlreiche Einsätze. Die Beamten wurden laut einem Sprecher zu etwa 40 Unfällen gerufen. In den meisten Fällen sei es bei Blechschäden geblieben.

In Stuttgart zählte die Polizei 18 Glätteunfälle und einen Schaden von etwa 52.000 Euro. Im Bereich des Polizeipräsidiums Aalen ereigneten sich im gleichen Zeitraum etwa 37 Unfälle mit sechs Leichtverletzten, wie es weiter hieß. Schätzungen zufolge entstand dabei ein Schaden von etwa 59.000 Euro.

Derweil hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Kreis Esslingen eine amtliche Warnung vor Tauwetter herausgegeben. Der DWD weist darauf hin, dass es zu Hochwasser an Bächen und Flüssen kommen kann. Möglich sei auch die Überflutung von Straßen. Die Warnung gilt bis Montag, 6 Uhr. Für Lagen über 600 Metern prognostizieren die Experten weitere Schneefälle, verbreitet wird es glatt.

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