Freddy Schenk (Dietmar Bär, links) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) wollen den Tod einer 60-Jährigen in einem Luxushotel aufklären. Foto: WDR/Thomas Kost

„Der Tod der anderen“ stellt die Kölner Ermittler Max Ballauf und Freddy Schenk vor die Frage: erhängt oder erhängt worden? Die Arbeitsbedingungen: sehr, sehr schwierig.

Stuttgart - Da besteht ein Unterschied zwischen sich erhängen und erhängt werden. Die Kölner Ermittler Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) wissen das. Was ihnen ebenfalls recht schnell gewahr wird: Welcher der beiden Fälle auf Kathrin Kampe (Eva Weißenborn) zutrifft, die erhängt im Nobelhotel Rheinpalais von der Zimmerdecke baumelt.

Drastische Maßnahmen

Gefesselt, geknebelt – da deutet nichts auf einen Suizid hin. Zumal die 60-Jährige kurz vor ihrem Ableben noch an der Hotelbar einen etwas in die Tage gekommenen Vertreter zur erotischen Abendgestaltung klargemacht hatte – Zimmernummer auf die Serviette geschrieben und gesagt, er solle in zwanzig Minuten nachkommen. Doch statt Erotik findet er ihre Leiche.

Zeugenaussagen und Beweisstücke bringen Ballauf und Schenk schnell auf eine Verbindung zwischen der Toten und Bettina Mai (Ulrike Krumbiegel), Inhaberin des Hotels. Als sich der Verdacht gegen die Gastronomin erhärtet, ergreift die drastische Maßnahmen – die besonders Kommissar Ballauf aus seinem beruflichen Tiefschlaf holen.

Tatort“-Experten am Werk

„Der Tod der anderen“ wurde von Regisseur Torsten C. Fischer inszeniert, der in der „Tatort“-Welt bereits mehrfach auffällig geworden ist, auch in Köln mit der fantastische Episode „Nachbarn“ aus dem März 2017. Das Drehbuch stammt ebenfalls von einem mit einschlägiger Erfahrung: Wolfgang Stauch hat mehrere Episoden für die Stuttgarter Ermittler geschrieben. Diese hier: sehr unterhaltsam.

ARD, Sonntag, 20.15 Uhr

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