Showdown: Diesmal wird es ernst für Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen). Foto: MDR/Steffen Junghans

Seien Sie auf alles gefasst! Lessing und Dorn beweisen in „Der feine Geist“, dem elften „Tatort“ aus Weimar, dass sie auch anders können.

Stuttgart - Schon wieder Security? Echt jetzt? Das hatten wir doch gerade erst letzte Woche in dieser ziemlich faden „Tatort“-Episode aus Ludwigshafen. Aber wenn sich Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) mit einem Sicherheitsunternehmen anlegen, kann man sich sicher sein, dass da ein ganz anderer Fall herauskommt, als wenn Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) ermittelt. Dass John Geist (Ronald Zehrfeld), der bullige Chef von Geist Security, nebenher seltene exotische Vögel züchtet, ist eines der Indizien dafür. Doch ist dieses ungewöhnliche Hobby wirklich der Grund dafür, dass zwei seiner Mitarbeiter kurz hintereinander erschossen wurden? Oder geht es um ganz etwas anderes?

Personelle Veränderungen

Doch ein Thema, das einen in „Der feine Geist“ noch viel mehr beschäftigt als diese Frage, ist, wie es mit Weimar weitergeht. Bereits im Vorfeld der Ausstrahlung dieser elften Folge der skurrilen Thüringer „Tatort“-Variante, war bekannt geworden, dass es personelle Veränderungen im Weimarer Kripoteam geben wird. Und dabei geht es nicht nur darum, dass Hauptkommissar Stich (Thorsten Merten) mit dem Gedanken spielt, in den Ruhestand zu gehen, und Polizeikollege Lupo (Arndt Schwering-Sohnrey) sich Hoffnung macht, den Posten zu bekommen.

Surreales Traumspiel

Ein paar Antworten oder zumindest Hinweise darauf, was sich ändern wird, liefert dieser neueste Fall, der sich diesmal nicht als durchgedrehter Italowestern oder als schrulliger Tarantino-Thriller verkleidet, sondern zu einem düster-surrealen Traumspiel wird. Welche Antworten das sind, wird hier natürlich nicht verraten. Doch seien Sie auf alles gefasst!

ARD, Neujahr, 20.15 Uhr

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