Die Tänzerin wird zur Skulptur, die die Architektur ergänzt. Im Hintergrund das Bahngelände. Foto: Sebastian F. Meyer

Sebastian F. Meyer hat das Azimuth Arts and Dance Ensemble auf den Dächern Stuttgarts fotografiert. Die starken Bilder sind in der Galerie Necktar zu sehen.

Der Körper der Frau, die da auf dem Dach des Hauses der Katholischen Kirche tanzt, scheint mit der Stuttgarter Skyline zu korrespondieren. Ihr zurückgebeugter Oberkörper, der lässig nach hinten gebeugte Arm, die Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger, sie umrahmen den goldenen Hirsch auf der Kuppel des Württembergischen Kunstvereins. Der andere Arm – nonchalant nach oben gestreckt – nimmt die Vertikale des Fernsehturms auf. Eine andere Tänzerin hebt vor den in den Himmel strebenden Fensterreihen der Eisenbahnerhochhäuser regelrecht ab. Und eine dritte wiederum schwingt sich vor der Schachtelarchitektur des Bürokomplexes City Gate in eine Drehung – die dynamische Bewegung haarscharf eingefroren. Kleidung und Mensch verschmelzen, werden zur Skulptur innerhalb der Architektur.

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