Arbeit im Brennhäusle Rüdern: Manfred Luik (links) und Robert Clauß von der Weilergenossenschaft Rüdern. Foto: Roberto Bulgrin

Es ist ein schmackhafter Transformationsprozess. Im Brennhäusle in Esslingen-Rüdern wird Obst in Schnaps verwandelt. Wie das geht, erfahren Besucher am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September.

Unter der gemütlichen Sitzbank stehen zwei Sprudelkisten. Sie wirken wie Fremdkörper. Wollen so gar nicht zu Aussehen, Geruch, Flair und Ausstattung des Raumes passen. Denn im Brennhäusle im Paradiesweg in Rüdern wird gebrannt. Mirabellen, Kirschen, Äpfel, Birnen oder Zwetschgen werden hier mit Hilfe eines blitzend blinkenden Apparates mit vielen Leitungen, Geräten und Thermometern in Schnaps verwandelt. Dieser schmackhafte Transformationsprozess kann sich bis zu 3,5 Stunden hinziehen, rechnet Robert Clauß als Vorsitzender der Weilergenossenschaft Rüdern, der Betreiberin des Brennhäusles, vor. Die Wartezeit werde auch mit einem Gläschen Sprudel verkürzt. Doch am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September, wird Besuchern viel mehr aufgetischt. Von 11 bis 17 Uhr werden beim Tag der offenen Tür im Brennhäusle Erklärungen, Informationen, Daten und Fakten von den beiden vereinseigenen Brennereileitern serviert. Getränke, Snacks, Gin- und Destillatverkostungen gibt es zudem. Auf ein Schaubrennen wird aus Sicherheitsgründen verzichtet.

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