Der Joberhalt hat für viele Beschäftigte der Metallindustrie derzeit höchste Priorität – mit Hilfe eines neuen Tarifvertrags können Unternehmen mit Personalüberhang dazu beitragen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Krise in der Automobilindustrie setzt auch die Tarifpartner unter Druck: Südwestmetall und IG Metall Baden-Württemberg schließen einen Tarifvertrag zum regionalen Personaleinsatz ab – so etwas gab es auf dieser Ebene bisher nicht.

Die Situation der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ist zwiegespalten wie selten zuvor: Krisengeschüttelte Unternehmen insbesondere im Automobilbereich oder auch in Teilen des Maschinenbaus haben personelle Überkapazitäten, sodass die Beschäftigten von Einschnitten bedroht sind. Gleichzeitig suchen viele Betriebe anderer Branchen weiterhin händeringend nach Fachkräften auf einem stark ausgedünnten Arbeitsmarkt. Diese beiden Pole zusammenzubringen, haben sich der Arbeitgeberverband Südwestmetall und die IG Metall auf die Fahnen geschrieben. Sie haben sich jetzt auf einen Tarifvertrag verständigt, der Betrieben einen unkomplizierten Austausch von Personal ermöglicht. Ein Überblick.

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