Andreas und Manuela Fischer vor ihrem Laden und der nunmehr verbotenen Obst- und Gemüseauslage. Foto: Martin Haar

Die Reihe der zügellosen Bürokratie setzt sich fort: Von den Verboten der Blumenkübel übers Nachbarschaftsbänkle hin zu einem aktuellen Fall, der im Westen spielt.

Feinkost Fischer in der Gaußstraße gibt es nunmehr seit 1933 im Westen. Doch die Wurzeln gehen bis ins Jahr 1902 zurück, damals begann die Firmengeschichte als Milchlädle an der Ecke Alexander-/Blumenstraße. Doch im Jahr 2022 ist womöglich das Ende des Traditionsgeschäftes eingeläutet. „Man resigniert“, sagt Manuela Fischer, „wenn man nur Prügel zwischen die Beine bekommt, hat man es als Kleiner schwer.“ Mit Prügel meint sie auch die Bürokratie der Stadt mit all ihren Anforderungen. „Die Großen haben dafür eigene Abteilungen“, klagt die Einzelhändlerin, „aber ich muss solche Dinge immer an den Wochenenden machen.“ All das hat sie jedoch bisher mit der Passion einer Kauffrau und der Liebe für das Familienunternehmen weggesteckt. Bis zuletzt, da traf sie und ihren Mann Andreas eine Mitteilung der Stadt Stuttgart wie ein Donnerschlag. Inhalt des Schreibens: die Konzession für den Lebensmittelladen sei erloschen.

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