Durch Corona besonders gefährdete Senioren sollen diesmal aber auf ihren Einsatz bei der OB-Wahl verzichten. Foto: dpa/Wolfram Kastl

Weil die Stadt bei der OB-Wahl aus Infektionsschutzgründen über 70-jährigen Wahlhelfern nahelegt im November auf einen Einsatz zu verzichten, fühlen sich manche Senioren diskriminiert. Die Stadt widerspricht: Sie handle auf Empfehlung des Gesundheitsamts.

Stuttgart - Es gibt tatsächlich noch Menschen, die sich darum reißen, ihr Ehrenamt als Wahlhelfer ausüben zu dürfen – Pandemie hin oder her. Doch wegen der Corona-Krise dürfen im November bei der Wahl des neuen Stuttgarter Stadtoberhaupts nicht alle, die sich in der Vergangenheit an der Auszählung der Stimmen beteiligt haben, ihres Amtes walten. Die Stadt hat auf dringendes Anraten des Gesundheitsamts über 70-jährigen Ehrenamtlichen nahegelegt, diesmal zu Hause zu bleiben, um sich keiner Infektionsgefahr auszusetzen. Manch einer fühlt sich dadurch diskriminiert, die Stadt spricht von einer Empfehlung: „Wer unbedingt auszählen will, darf das“, sagt Thomas Schwarz, Leiter des Statistischen Amts.

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