Kickers-Fans versuchen den enttäuschten Marian Riedinger wieder aufzurichten. Foto: Baumann/Julia Rahn

Vom siebten Himmel in tiefe Depression – doch für die Stuttgarter Kickers gibt es nach dem dramatischen Oberligafinale immer noch eine Chance auf die Regionalliga. Nach viel Aufbauarbeit geht es am Mittwoch mit dem ersten Aufstiegsspiel gegen Eintracht Stadtallendorf los.

Mustafa Ünal ist ehrlich. „Ich habe nicht gut geschlafen, und es lag nicht an meinen kleinen Kindern.“ Nicht nur am Trainer des Fußball-Oberligisten Stuttgarter Kickers nagt dieses an Dramatik nicht zu überbietende Saisonfinale. Für eine knappe Minute fühlten sich nach dem 3:1 (1:1) der Blauen bei den SF Dorfmerkingen alle im siebten Himmel. Die Fehlinformation vom 1:1-Endstand von Rivale SGV Freiberg beim FC Nöttingen hatte die Runde gemacht – viele der über 1000 Kickers-Fans stürmten voller Ekstase den Platz, auch Mannschaft und Trainerteam hüpften wie Flummis über den Rasen und jubelten euphorisch mit. Dann folgte die Schock-Nachricht vom Freiberger Tor zum 2:1 in der Nachspielzeit und plötzlich waren die Kickers wieder dort, wo sie – mit der einzigen Ausnahme WFV-Pokal-Sieg – seit dem Drittliga-Abstieg 2016 in den vergangenen Jahren eine Dauerkarten besaßen: Im Tal der Tränen.

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