Ladenmieten in Toplagen der Stadt geraten unter Druck. Foto: Wilhelm Mierendorf

Trotz Coronakrise gehen die Immobilienpreise weiter nach oben. Einzige Ausnahme: Flächen für den Einzelhandel. Der Immobilienverband Deutschland stellt (IVD) „bei Neuabschlüssen in den Toplagen ein Minus von zehn Prozent“ bei den Mieten fest.

Stuttgart - Ein Land steckt in der Coronakrise – nur ein Markt zeigt sich unbeeindruckt von der Pandemie und ihren Folgen. „Wir hatten mit einem Einbruch der Zahlen gerechnet, zumindest aber mit starken Bremsspuren“, erklärt Stephan Kippes vom Marktforschungsinstitut des Immobilienverbandes Deutschland (IVD), „aber man kann keine Atempause feststellen. Die Preise gehen nach oben.“ Dies gilt bereits für die kurzzeitige Betrachtung seit dem vergangenen Herbst, noch mehr aber für den Zehnjahresvergleich. Hier sei seit 2011 bei Häusern ein Preiszuwachs um das 2,7-Fache, bei Eigentumswohnungen um das 2,1-Fache und bei Mieten um das 1,5-Fache festzustellen. Seien Häuser in Stuttgart vor zehn Jahren noch für 690 000 Euro zu haben gewesen, müsse man im Frühjahr 2021 mindestens 1,2 Millionen Euro im Schnitt investieren.

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