Der Stuttgarter Extremsportler Christian Spangenberger lief bei Temperaturen bis zu 50 Grad durch die mongolische Gobi. Wüsten sind seine Sehnsuchtsorte.
Der erste Tag in der Gobi ist der schlimmste. Dabei hat sich der gebürtige Stuttgarter Christian Spangenberger akribisch vorbereitet auf seinen mittlerweile fünften Wüstenlauf. Hat daheim in Zürich, wo er seit gut zehn Jahren lebt und als Fitnesstrainer arbeitet, knüppelhart trainiert. Ist mit einem zehn Kilogramm schweren Rucksack ungezählte Kilometer gerannt. Und er ist sich im Frühling 2025, drei Monate vor dem Start, sicher: „Ich habe gelernt aus den Erfahrungen der anderen Wüstenläufe.“ Beim anstehenden Lauf in der Mongolei soll es besser laufen. Besonders schlimm war das Rennen in Namibia 2022. Damals tat vom ersten Tag an alles weh. Die Füße haben geblutet, ein Zehnagel ging verloren, aber Spangenberger hat sich durchgebissenen.
Unsere Abo-Empfehlungen