Fritz Kuhn vertritt seit acht Jahren die Farben Stuttgarts – eine Ehrung bleibt ihm zunächst versagt. Foto: Lichtgut//Leif Piechowski

Arnulf Klett, Manfred Rommel und Wolfgang Schuster sind in der Ahnengalerie des Stuttgarter Rathauses zu bewundern. Bei Fritz Kuhn wird das zunächst wohl anders sein – ihm fehlt die Ehrenbürgerschaft der Stadt.

Stuttgart - Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat angekündigt, mit seinem letzten Arbeitstag am 6. Januar in den Ruhestand zu gehen. Vorher wird ihn der Gemeinderat offiziell verabschieden – und ihm dabei eine Auszeichnung wahrscheinlich verwehren: die Ernennung zum Stuttgarter Ehrenbürger.

Damit wird Kuhn zum Zeitpunkt seines Abschieds oder kurz danach wohl nicht wie seine Vorgänger mit einem Foto-Portrait in der Ahnengalerie im ersten Stock des Rathauses vertreten sein. Die drei vorhergegangenen Oberbürgermeister Arnulf Klett, Manfred Rommel und Wolfgang Schuster sind dort zu sehen – Klett mit einer Büste, Rommel und Schuster als Ehrenbürger der Stadt mit Fotos. Damit auch Kuhn dort einen Ehrenplatz bekäme, müsste er allerdings auch zum Ehrenbürger Stuttgarts ernannt werden. Ob das so kommen wird, darüber ist man sich im Gemeinderat uneinig. Derzeit gibt es wohl keine Mehrheit dafür. Es ist also fraglich, ob Kuhns Nachfolger Frank Nopper künftig am Portrait seines Vorgängers vorbei kommt, wenn er den Dienst antritt.

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