Mehr Süchtige, Wohnungslose und unversorgte psychisch Kranke – dieses Szenario zeichnen Hunderte Mitarbeiter sozialer Einrichtungen bei einer Kundgebung in Stuttgart.
Rund 700 Menschen haben laut Veranstalter an diesem Montagmittag, um eine Minute vor zwölf Uhr, den Stuttgarter Wilhelmsplatz gefüllt. Aber sie wollten – das machte Awo-Geschäftsführerin Nora Yildirim mit Zahlen in ihrer Rede deutlich, für rund ein Drittel der Stuttgarter Stadtbevölkerung laut werden: Menschen mit psychischen Probleme, mit Behinderung oder Suchtproblemen, Wohnungslose oder Geflüchtete – sie alle sind potenzielle Hilfesuchende in den Angeboten der sozialen Infrastruktur der Stadt, die nun von den geplanten Kürzungen im Stuttgarter Doppelhaushalt 2026/27 betroffen wären.
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