Schloss Solitude – einst ein Symbol fürstlicher Abgeschiedenheit. Foto: jse

Einsamkeit ist ein Problem – seit der Pandemie noch mehr. Deshalb ist es richtig, dass dieses Thema in der Stadt verstärkt thematisiert wird, findet Lokalchef Jan Sellner

In Stuttgart nimmt die Einsamkeit einen herausragenden Platz ein. Bisher allerdings nur in Form eines historischen Gebäudes: gemeint ist Schloss Solitude, zwischen 1763 und 1769 im Auftrag von Herzog Carl Eugen gebaut. Der Begriff Solitude/Einsamkeit war da noch positiv besetzt. Er signalisierte fürst­liche Abgeschiedenheit und Exklusivität. Heute herrschen rund um das beliebte Ausflugsziel pralles Leben und Vielstimmigkeit. Das Bild ist geprägt von Picknickern, Feierabendgenießern, Didgeridoo-Spielern, Shisha-Rauchern und, gerade jetzt im Frühling, von unendlich vielen Hochzeitspaaren, die aus dem Schloss Einsamkeit Schloss Zweisamkeit machen.

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