Ratte auf Nahrungssuche in der Stuttgarter Innenstadt Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die Stuttgarter Innenstadt ist am Abend wegen der Corona-Ausgangssperre wie leer gefegt. Doch wer genau hinschaut, stellt fest: unter Bänken und Mülleimern ist Bewegung.

Stuttgart - Es ist unübersehbar: Die Corona-Ausgangssperre zeigt Wirkung. Abends nach 20 Uhr ist die Königstraße wie leer gefegt. Kaum ein Mensch weit und breit. Doch wer genau hinschaut, stellt fest, dass das Leben aus der Stadtmitte nicht gänzlich verschwunden ist: Unter Bäumen, entlang von Hausmauern und unter Abfalleimern ist Bewegung. Ratten kommen ans Licht. Man könnte sagen: Je später die Stunde, desto vierbeiniger die Gäste. Stellt sich die Frage, ob sich die Nager in Zeiten der Pandemie mehr aus ihren Löchern trauen als sonst. Nicht unbedingt, meint man bei der Stadt. „Unserer Beobachtung nach ist es Ratten relativ egal, ob sich Passanten auf den Straßen befinden“, sagt der Sprecher Martin Thronberens.

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