Auf dem Dach des Kielmeyerhauses sind probeweise zwei Solarmodule angebracht, in Betrieb gehen, dürfen sie nach Maßgabe des Denkmalamtes nicht. Foto: Roberto Bulgrin

Denkmalschutz und Solaranlagen schließen sich in Altstädten oft aus, auch in Esslingen. Nicole Razavi sieht zumindest landesweit Chancen für Kompromisse.

Bauen ist in vielen Fällen viel zu kompliziert“, sagte Nicole Razavi (CDU), Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, beim Frühjahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Esslingen-Nürtingen diese Woche. Diesen Eindruck äußern auch viele Häuslesbauer im Kreis Esslingen. Als besonders knifflig erweisen sich Umbauvorhaben denkmalgeschützter Gebäude, wogegen zuletzt Eigentümer in der historischen Innenstadt öffentlichkeitswirksam protestierten: Das Denkmalamt hatte den Antrag für eine Photovoltaikanlage auf dem Esslinger Kielmeyerhaus abgelehnt. Ähnliche Fälle poppen immer wieder im ganzen Land auf, wie Medienberichte zeigen. Doch Denkmalschutz und erneuerbare Energien müssen sich nicht ausschließen, betont die zuständige Ministerin. Ihr Haus will die Denkmalbehörden ermutigen, „nicht zu verhindern, sondern zu schauen, was möglich ist“.

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