Weiterhin nicht in gewohntem Umfang ist die Betreuung in den Kitas möglich. Deswegen verlangt die Stadt Ostfildern für Juni und Juli reduzierte Gebühren. Foto: dpa

Nach heftigen Protesten wegen eingeschränkter Betreuungszeiten hat sich der Ostfilderner Gemeinderat bei der Berechnung der Kita-Gebühren auf die Seite der Eltern gestellt.

Ostfildern - Zahlen nur für Leistungen, die man wirklich erhalten hat – nach diesem Prinzip werden in Ostfildern für die Monate Juni und Juli die Gebühren für die Kinderbetreuung berechnet. Eine klare Mehrheit des Gemeinderats stimmte am Mittwochabend für diesen Weg. Im Vorfeld hatte es heftige Proteste aus der Elternschaft gegeben, weil die Verwaltung zunächst aus Gründen der Praktikabilität eine Pauschale vorgeschlagen hatte, die die eingeschränkten Betreuungsangebote berücksichtigt (wir berichteten). Eine Gebühr von unter 50 Prozent des Normalsatzes hatte OB Christof Bolay vorgeschlagen und darauf verwiesen, dass eine stundenweise Abrechnung verwaltungstechnisch nicht realisierbar sei.

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