Kein Häuflein Frustrierter: Daniel Trick, Kathrin Höss und Bastian Hohaus (von links) sind Gymnasiallehrer – und fühlen sich an ihrer Gemeinschaftsschule sehr wohl. Kein Häuflein Frustrierter: Daniel Trick, Kathrin Höss und Bastian Hohaus (von links) sind Gymnasiallehrer – und fühlen sich an ihrer Gemeinschaftsschule sehr wohl. Foto: Bulgrin

Gymnasiallehrern an Gemeinschaftsschulen geht es schlecht. So sagt der Philologenverband. Das stimmt so nicht – sagen Pädagogen an den Esslinger Gemeinschaftsschulen.

Esslingen - Sind wir wirklich so schlimm, Frau Höss? Wollen Sie uns dann überhaupt noch unterrichten?“ Kathrin Höss, 31-Jährige Gymnasiallehrerin an der Esslinger Gemeinschaftsschule Innenstadt, muss immer noch schwer schlucken, wenn sie an die Reaktion ihrer Schüler auf einen Zeitungsartikel in der vergangenen Woche denkt. Da konnten die Kinder und Jugendlichen nicht nur lesen, dass sich Gymnasiallehrkräfte an Gemeinschaftsschulen von ihren Kollegen gemobbt fühlten. Ein Lehrer soll sogar gesagt haben, dass die noch junge Schulart „zunehmend zu einem Sammelbecken der schwachen Schülerinnen und Schüler“ würde. „Aus solchen Zeilen spricht nicht besonders viel Wertschätzung für die Schülerinnen und Schüler“, ärgert sich auch Höss-Kollege Bastian Hohaus, Gymnasiallehrer mit zweitem Staatsexamen in Geschichte, Englisch und Griechisch.

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