Außer Spesen, wenig gewesen: US-Außenminister Blinken bei seiner jüngsten Nahost-Reise. Foto: dpa/Kevin Mohatt

Der amerikanische -Vorschlag für Waffenruhe in Gaza hat kaum Aussichten auf Verwirklichung. Ein Wiederaufbau des Gebiets rückt damit in weite Ferne.

Manchmal liegt zwischen Erfolg und Scheitern nur ein Wort. Amerika wolle keine „langfristige“ Besetzung des Gazastreifens durch Israel, sagte US-Außenminister Antony Blinken zum Abschluss seiner jüngsten Nahost-Reise. Das bedeutet indirekt, dass Washington mit einer vorübergehenden israelischen Truppenpräsenz in Gaza einverstanden ist, genau wie es Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verlangt. Für Israels Kriegsgegner Hamas ist das unannehmbar, und sogar Vermittler Ägypten hat Vorbehalte. Die Chancen für einen Durchbruch für eine Feuerpause in den kommenden Tagen schwinden.

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