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Gegen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Bezahlung der Musiklehrer kämpft eine Initiative in Ostfildern, hinter der 15 Pädagogen stehen, die nur mit einem Werkvertrag ausgestattet sind.

Ostfildern - Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keine Rücklagen für die Altersvorsorge – zwei Argumente, weshalb Lehrer der Städtischen Musikschule Ostfildern, die nur mit einem Werkvertrag ausgestattet sind, für mehr Gerechtigkeit bei der Entlohnung ihrer Arbeit fordern. In einem offenen Brief an den Gemeinderat beklagen 15 Unterzeichner eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ unter den Kollegen. „Wir wollen ein gesichertes Arbeitsverhältnis“, sagt Hartmut Andres als Sprecher der Initiative. Nach dem Motto „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ fordere man eine Festanstellung mit einem Gehalt nach TVÖD. Zumindest müsse eine gleichwertige Bezahlung herausspringen, die einem durchschnittlichen Bruttogehalt entspreche „und die so aufgestockt wird, dass wir Rücklagen für den Krankheitsfall und zusätzliche Vorsorge fürs Alter bilden können“.

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