Auf verschiedene Entsorgungszentren im Kreisgebiet wird der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigte Tarifkampf allerdings Auswirkungen haben.
Der für den 6. März angesetzte Warnstreik im öffentlichen Dienst wird aller Voraussicht nach keine Auswirkungen auf den Abfuhrrhythmus bei der Abfallentsorgung haben. Das hat der Rems-Murr-Kreis mitgeteilt. Trotz des Warnstreiks erwartet die für die Müllwirtschaft zuständige Abfalltochter AWRM keine am Straßenrand stehen bleibenden Tonnen.
Hintergrund ist, dass die Entsorgungsfahrten an ein privatwirtschaftliches Unternehmen vergeben sind, das nicht vom Streik betroffen ist. Auf die verschiedenen Entsorgungszentren im Kreisgebiet wird der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigte Tarifkampf allerdings Auswirkungen haben.
So bleiben die Problemmüll-Sammelstelle in Waiblingen und der Wertstoffhof in Winterbach geschlossen. Auch bei den Entsorgungszentren in Schorndorf, Kaisersbach und Winnenden bleiben die Tore zu. Dringende Müllanlieferungen sind am Donnerstag lediglich am Entsorgungszentrum Backnang-Steinbach möglich.
Laut der Mitteilung der AWRM muss allerdings mit Wartezeiten gerechnet werden. Bei Anfragen an die Verwaltung des kreiseigenen Abfallbetriebs in Waiblingen kann es ebenfalls zu einer verzögerten Bearbeitung kommen.