Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wirft China unfaire Handelspraktiken vor. Foto: dpa/Olivier Hoslet

Chinas Erfolg liegt weniger an Subventionen als an einer klugen Strategie. Die angedrohten EU-Zölle senden das falsche Signal aus, Europa müsse sich vor der Konkurrenz schützen. So wird man im Wettbewerb nicht erfolgreich, meint Klaus Köster.

Es wirkt auf den ersten Blick heroisch, wenn sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schützend vor die europäische Autoindustrie stellt: Der Preis chinesischer Autos werde durch riesige staatliche Subventionen künstlich gedrückt, sagte sie, als sie im vergangenen Jahr ankündigte, Strafzölle gegen chinesische E-Autos zu prüfen. Die Weltmärkte würden „von billigeren chinesischen Elektroautos überschwemmt“.

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