Hasskriminalität wiegt schwer bei der Justiz: Wer erwischt wird, zahlt beträchtliche Strafen. Foto: dpa/Arne Dedert

Ein Youtube-Rassist, ein frustrierter Querdenker und Bombendrohungen in Serie: An vier konkreten Fällen aus Baden-Württemberg zeigen wir, welche horrenden Strafen bei Hasspostings im Internet drohen können.

Hass, Häme und Hetze sind Alltag im Netz. Es handelt sich längst um ein Massendelikt. Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte im vergangenen Jahr 10 501 Fälle, in Baden-Württemberg waren es 883. Tendenz: steigend. Die Stoßrichtung ist überwiegend fremdenfeindlich. Die Urheber nutzen eine Art Narrenfreiheit, weil viele anonym oder unter falschem Namen auftreten und sich so geschützt fühlen. Doch das ist ein Irrtum. Allein im Bereich der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden voriges Jahr 210 einschlägige Fälle ermittelt. Drohmails und beleidigende Botschaften können für Hetzer teuer werden. Vier inzwischen rechtskräftige Fälle liefern einen Überblick über die Preisliste für Hasskriminalität.

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