Thomas Mertens sagt, der liebe Gott habe ihm ein dickes Fell mitgegeben. Das braucht er in der Pandemie. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Der Virologe Thomas Mertens ist als Stiko-Chef das Gesicht der Coronakrise. Bei einem Besuch in seinem Neu-Ulmer Zuhause erzählt der 71-Jährige, was er von einer allgemeinen Impfpflicht hält – und warum ihn der Shitstorm wegen eines Satzes noch immer betrübt.

Neu-Ulm - Er neige nicht zu Ängstlichkeit, sagt jener Mann, der als wissenschaftliche Autorität ganz Deutschland den Kurs in der Pandemie vorgibt, und reicht zur Begrüßung ganz unbekümmert die Hand. Thomas Mertens, ein entschiedener Druck der Rechten, ein Lächeln gerahmt von einem weißen Vollbart, ist Chef der Ständigen Impfkommission, kurz Stiko, und ein gefragter Gesprächspartner in diesen Virusvarianten-Zeiten. Der 71-Jährige lässt noch schnell zwei Tassen Kaffee aus der Maschine und führt in seinem Neu-Ulmer Zuhause hinein in sein Denker- und Arbeitszimmer, das den Fernsehzuschauern von zahlreichen Videoschalten mittlerweile bekannt sein dürfte.

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