Prominente Beispiele: Durch den Freitod Alice und Ellen Kesslers hat die Diskussion um den assistierten Suizid wieder Fahrt aufgenommen. Foto: dpa

Die Zahl der Menschen, die durch assistierten Suizid sterben wollen, steigt. Es sind Regeln notwendig, dass diese Dienstleistung nicht zur Geschäftemacherei wird, fordert Hilke Lorenz.

Über den Tod zu reden, heißt immer, im Ungewissen zu bleiben. Niemand weiß, wie er sich anfühlt. Und über das Danach kann man nur mutmaßen. Über den Weg dahin jedoch gibt es viel zu sagen. Denn wenn Menschen von ihrem Lebensende sprechen, bewegt sie vor allem die Zeit vor dem Tod: ihr Sterben. Wie wollen sie es erleben? Ist es planbar? Muss man bis zum Schluss aushalten oder erleben, was da an womöglich Unvorstellbarem – von Schmerzen, Angst bis zu einem vielleicht eintretenden Gefühl eines großen Friedens – auf uns zukommt?

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