Etwa 80 bis 100 Menschen sterben jährlich im stationären Erwachsenenhospiz in Stuttgart. Foto: epd/Winfried Rothermel

Trotz der Ausnahmesituation setzen ehrenamtliche Begleiter und Palliativpflegende alles daran, um Sterbenden die bestmögliche Versorgung zu bieten. Doch Verbundenheit und Wärme trotz Abstand und Maske – geht das?

Stuttgart - Wenn man nicht danach sucht, fällt das Hospiz in der Stafflenbergstraße zwischen den schmucken Altbauten mit Blick über den Kessel nicht auf. Und wie soll er schon aussehen, ein Ort, an dem Menschen in den Tod begleitet werden? Das Hospiz ist Teil der Stadt, genauso wie der Tod Teil des Lebens ist. Vor der Pandemie war das Hospiz ein offenes Haus, die Holztür der Jugendstilvilla war stets unverschlossen. Ein Ort, an dem Abschiednehmen keinen Termin und keinen Nasenabstrich brauchte. Heute ist Sterbebegleitung eine Gratwanderung mit Restrisiko.

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