Etwa 250 Menschen demonstrierten gegen den Abbau von 300 Arbeitsplätzen bei Eberspächer in Esslingen. Foto: Ines Rudel

Etwa 300 Arbeitsplätze möchte Eberspächer in Esslingen abbauen und noch Polen verlagern. Dagegen laufen Gewerkschaften, Betriebsrat und Beschäftigte Sturm. Etwa 250 Teilnehmende protestierten auf dem Charlottenplatz in Esslingen gegen den geplanten Stellenabbau.

Esslingen - Die „Beatles“ und die „Ärzte“ dröhnen aus den Lautsprechern. Von Pop bis Punkrock – eine große Bandbreite bei der musikalischen Mischung. Doch die Demonstrierenden, die gegen 11.50 Uhr auf dem Charlottenplatz in Esslingen eintreffen, haben keine bunt gemischten Ansichten. Sie sind sich einig: Sie demonstrieren gegen den geplanten Abbau von etwa 300 Arbeitsplätzen beim Autozulieferer Eberspächer und die Schließung des Werks 3, für einen Erhalt der Heizungsfertigung am Standort Esslingen und einen „akzeptablen Sozialplan plus Transfergesellschaft“. Denn das Familienunternehmen möchte die Fertigung von brennstoffbetriebenen Fahrzeugheizungen bis ins Jahr 2022 am Standort Esslingen aufgegeben und sie stufenweise in das polnische Werk in Oława und zu Lieferanten verlagern. Das technologische Zentrum für Abgastechnik, Fahrzeugelektronik, Fahrzeugheizungen oder auch Vertriebs- und Zentralfunktionen mit dann noch etwa 1000 Mitarbeitenden sollen laut Unternehmen weiterhin in Esslingen verbleiben.

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