Daimler will 20.000 Stellen abbauen und Mitarbeiter intern auf freie Stellen versetzen. Manche Betroffene fühlen sich dabei so unfair behandelt, dass sie vor Gericht gehen. Foto: dpa/Marijan Murat

Der Daimler-Betriebsrat ist eine kampferprobte Organisation. Doch nun, da Manager der mittleren Führungsebene über unfaire Methoden bei ihrer Versetzung klagen, hält er still. Das ist kein Zufall.

Stuttgart - Im Streit um das konzerninterne Jobforum verstößt der Betriebsrat der Daimler AG nach Einschätzung eines unabhängigen Arbeitsrechtsexperten gegen seine Pflicht, die Interessen aller von ihm repräsentierten Arbeitnehmer zu vertreten. Der Juraprofessor Matthias Jacobs von der Bucerius Law School in Hamburg hält den Einsatz des Gremiums für die Belange von Abteilungsleitern der Führungsebene E3 für rechtlich unzureichend.

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