Der Müller Jürgen Zinßer mahlt Weizen. Die Produktionskosten in seiner Hochdorfer Mühle sind gestiegen – und damit die Endpreise für die Verbraucher. Foto: Katja Eisenhardt

Hagelschäden bei den heimischen Landwirten und weltweite Lieferprobleme infolge des Ukraine-Kriegs: Getreide war zuletzt rar auf dem Markt. Der Hochdorfer Müller Jürgen Zinßer atmet jetzt auf: Sein Lager ist wieder gut gefüllt. Doch die Preise bleiben hoch.

Erzeuger und Verbraucher müssen derzeit tiefer in die Tasche greifen. Das macht sich seit dem Frühjahr auch für Jürgen Zinßer, Müller der familieneigenen Hochdorfer Traditionsmühle, sowie für seine Kunden bemerkbar: Den Preis für den Fünf-Kilo-Sack Mehl beispielsweise musste Zinßer im Verkauf im Schnitt um zwei Euro anheben. Das hat mehrere Gründe. Angefangen bei den wetterbedingten Ernteausfällen des vergangenen Jahres: „2021 fiel die Getreideernte im Sommer bei unseren lokalen Landwirten um gut 50 Prozent geringer aus. Ursache waren die Hagelschäden“, sagt Zinßer. Als Folge war das Getreidelager der Mühle bereits im Frühjahr leer, der Vorrat reichte nicht bis zur neuen Ernte jetzt im Juli.

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